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BF V: Endlich konkrete Aussagen zum Skin System

BF V: Endlich konkrete Aussagen zum Skin System

Nach vielen, hitzigen Diskussionen und Spekulationen der Community, die prinzipiell auf keinerlei konkreten Quellen beruhten, hat DICE nun endlich konkrete Aussagen zur Umsetzung des für Battlefield V geplanten Skin-Systems gemacht.

Mit Battlefield V möchte DICE wieder von dem bezahlten DLC Modell weg, dass in der Vergangenheit viel diskutiert wurde.
Doch wenn alle Erweiterungen kostenlos zur Verfügung gestellt werden, muss dies anderweitig finanziert werden.
Genau hier kommt der Skin Shop ins Spiel, denn zukünftig soll sich Battlefield über Mikrotransaktionen finanzieren.

Hier wurde aber ausdrücklich gesagt, dass es sich nur um optische Anpassungen, nicht aber um spielerische Vorteile handeln wird.

Doch selbst diese optischen Anpassungen riefen wieder einiger Schreihälse auf die Bildfläche, die schon vor einer offiziellen Bekanntgabe der Umsetzung, ihre Horrorszenarien von Battlefield Schlachten im Fortnite Stil zusammen strickten.

Letzte Woche wurden nun endlich konkrete Aussagen zur Umsetzung gemacht.

So werden die Skins nicht, wie von vielen Kritikern vermutet über das ganze Spiel einsetzbar, sondern auf einzelnen Fraktionen und Klassen beschränkt sein.
Das heißt natürlich auch, dass man zum Individualisieren einer kompletten Kompanie, wesentlich mehr Geld investieren muss, als es bei Übergreifenden Skins der Fall gewesen wäre.
Jedoch behebt dieses System die Problematik des eindeutigen Identifizierens von Freund und Feind.

Auch die Vermutung des „pink Power Soldats“ wurde aus der Welt geschafft.
So wird man seine Uniform nicht mit beliebigen Farben färben können. Vielmehr soll es für jede Fraktion eine Vorgegebene Farbpalette geben.
So sollen sich zum Beispiel deutsche und britische Soldaten auch farblich eindeutig unterscheiden lassen.

BF V: Open Beta Preload ist gestartet

BF V: Open Beta Preload ist gestartet

Eine kurze Information für die Spieler, die an Battlefield V interessiert sind. Gestern ist der Preload der Open Beta gestartet.

Ab Donnerstag (06.09.18) 10 Uhr ist es dann bis Dienstag (11.09.18) 16 Uhr, kostenlos spielbar.

Vermutlich suchen einige allerdings die Downloadmöglichkeit.
Diese ist etwas versteckt. Ich hab sie auch erst suchen müssen.

Ihr geht in Origin auf den Store und hier auf Battlefield V. Nun seht ihr einen orangenen Button mit der Aufschrift „Spiel holen“.
Darunter ist ein zweiter, grauer Button mit der Aufschrift „Als erster ausprobieren“. Darüber lässt sich die open Beta laden.

Warum man da nicht open Beta drauf geschrieben hat, ist mir ein Rätsel.

BF V: Offene Beta Anfang September

BF V: Offene Beta Anfang September

Wie zu erwarten wird es in Battlefield V wie auch schon in Battlefield 1 nach dem zunächst geschlossenen Alphatest, eine offene Beta geben. Und so lange muss man nun auch nicht mehr warten. Die Beta ist für Anfang September angekündigt und wird sich vermutlich wie in Battlefield 1 über einen Zeitraum von einem Wochenende mit vielleicht ein paar Tagen Bonus erstrecken.

Hier kann sich dann wirklich jeder einen kostenlosen Eindruck von dem Spiel machen. Mich hat zwar bereits die Alpha, an der ich teilnehmen durfte, durchaus überzeugt, dennoch freue ich mich tierisch in der offenen Beta meinen Eindruck noch einmal bestätigt zu bekommen.
Nicht zuletzt, weil DICE für die Beta bereits diverse Änderungen angekündigt hat, die sich aus dem Feedback der Alphatester herauskristallisiert haben.

So soll das Sichtungssystem, welches in der Alpha nur recht sporadisch funktioniert hat, nochmal einer deutlichen Überarbeitung unterzogen werden.
So wurden in der Alpha stellenweise Spieler permanent gesichtet, andere wiederum gar nicht. Bei einer dritten Gruppe von Spielern funktionierte das System wie gewünscht.
Dieser Fehler soll bereits zur offenen Beta behoben sein.

Solche Probleme darf sich DICE zur offenen Beta auch nicht erlauben. Das Spiel steht aufgrund seiner Interpretation des WW2 Settings ohnehin schon schwer in der Kritik diverser Spieler.
Wenn man diese nicht vollends verlieren möchte, steht das Spiel prinzipiell in der Pflicht ein absolut überzeugendes Bild in Gameplay und Technik bereit zu stellen.

BF V: Erster Eindruck aus der Closed Alpha

BF V: Erster Eindruck aus der Closed Alpha

Mein erster Eindruck lässt sich mit dem Wort „gut“ bis „sehr gut“ bezeichnen. Zum reinen „sehr gut“ fehlt noch ein Wenig, aber man muss bedenken, dass es sich noch um eine Alphaversion handelt.
Ebenso ist der Eindruck sehr beeinflusst von der extrem limitierten Auswahlmöglichkeit der Waffen und Gadgets.

Insgesamt läuft das Spiel absolut flüssig, was mich für eine Alpha wirklich erstaunt hat. Bei mir schwanken die FPS zwischen 75 und 95. Doch nach einer Weile merkte ich, das mein PC eine enorme Hitze von sich gab. Ich wollte dem Ganzen auf den Grund gehen, öffnete meinen Hardwaremonitor und sah, woher die Hitze kam.
Mein CPU war über alle 6 Kerne zwischen 80 -90% ausgelastet. Die Grafikkarte zwischen 90-100%. Das lies die Temperaturen auf ca 60-65 °C ansteigen. Nun kann man sagen, dass es ein modernes und grafisch anspruchsvolles Spiel ist, aber in meinem PC arbeitet mit einem i5 8600k auf 6 x 4,5 GHz und einer GTX 1070 OC jetzt auch nicht unbedingt wenig Leistung.
Das Lustige ist, dass ein Begrenzen der FPS mittels Vsync auf 60 keinerlei Erleichterung für die Grafikkarte brachte. Diese rödelte weiterhin auf 100%.
In diesem Punkt sollte DICE noch einmal etwas an der Optimierung arbeiten, denn Battlefield war eigentlich immer ein Spiel, für das man nicht unbedingt die neuste Technik brauchte, um es einigermaßen optisch ansprechend spielen zu können. So konnte ich zum Beispiel Battlefield 1 mit einem i5 4570 und einer GTX 760 gut auf ca. mittleren Grafikeinstellungen spielen.

Man muss aber dazu sagen, dass die grafischen Einstellmöglichkeiten der Alpha wirklich minimal waren, weshalb sich nur schwer sagen lässt, auf welcher Einstellungsstufe man letztlich spielt. Auch sieht man im Spielchat eigentlich nur positive Meldungen zur Performance und den FPS und das mit den verschiedensten Setups. So melden auch Besitzer einer GTX 1080 Ti, dass ihre Karte zu 100% ausgelastet sei.

Nun aber genug zur Performance, kommen wir zum spielerischen Eindruck. Mein erster Gedanke nach dem Joinen in das erste Spiel war „Verdammt was ist das? Battlefield 1 reskinned?“ Alles wirkte sehr vertraut und nicht gravierend verändert.

Doch dann machte ich meine ersten Schritte und musste sagen, dass es ein ganz anderes Spielgefühl war. Q spammend durch die Gegend laufen, um alles zu spotten hat den einzigen Effekt, dass sie die Q-Taste auf der Tastatur schneller abnutzt. Spielerisch hat man keinen Vorteil mehr, was ich sehr positiv finde.
Mit Q kann man einen Marker in die Spielwelt setzen, der für das eigene Squad sichtbar ist, um taktische Positionen zu verdeutlichen.

Das Spotten der Gegner läuft meiner Meinung nach automatisch ab, wenn man auf sie zielt, allerdings nur ab einer gewissen Distanz und auch nicht mehr so lange, wie noch bei den Vorgängern.
Man kann sich somit nun auch optisch tarnen. Steht man also beispielsweise in einer Tanne, kann es durchaus sein, dass ein Gegner 2 Meter an einem vorbei läuft. Das bietet wieder ganz neue taktische Möglichkeiten.

Das Teamplay selbst rückt auch wieder mehr in den Vordergrund. Man hat wirklich vergleichsweise sehr wenig Munition dabei. In der Regel sind das neben der geladenen Waffe noch ca 1-2 Reservemagazine. Eine gut durchmischte Gruppe hat also wirklich deutliche Vorteile.
Squadmitglieder können sich intern gegenseitig wiederbeleben. Man muss hierfür nicht zwingend Sani sein. Der Sanitäter kann das zwar um Längen schneller, aber prinzipiell kann es jede Klasse.
Ein Spieler stirbt nicht direkt, sondern geht zu Boden und kann hier um Hilfe schreien, sich umschauen und nach Teammitgliedern greifen. Es läuft ein Timer ab, während dem man wiederbelebt werden kann. Man stirbt erst, wenn dieser abgelaufen ist oder das Squad komplett ausgelöscht wurde.
An sich eine schöne Idee, die auch wirklich positiv für das Teamplay ist, jedoch würde ich mir eine Möglichkeit des Kriechens der am Boden liegenden Spieler wünschen. Oftmals stirbt man ja nicht unbedingt hinter einer Deckung, sondern auf offenem Feld, wo man auch nicht unbedingt wiederbelebt werden kann. Hier wäre es schön, wenn man in begrenztem Rahmen und Geschwindigkeit noch eine Deckung suchen könnte. Es gibt zwar die Möglichkeit „verwundete“ Mitspieler hinter eine Deckung zu ziehen, jedoch habe ich das in meiner doch recht intensiven Testphase kein einziges Mal erlebt. Lag man zu gefährlich zum Wiederbeleben, wurde man schlichtweg ignoriert und buchstäblich links liegen gelassen.

Die im den Ankündigungen angesprochenen Befestigungen, die man bauen kann, sind durchaus gelungen. Der Versorger wählt sein Arbeitswerkzeug aus und bekommt dann angezeigt, wo er was bauen kann.


Alle Möglichkeiten der Befestigungen werden allerdings von der Karte vorgeschrieben. Ein Verbunkern ist somit nicht möglich. Das waren ja die größten Befürchtungen, als das Feature erstmals vorgestellt wurde.

Battlefield 1 war für mich ein Spiel nach dem Motto „run, shoot, die, spawn, repeat“ ähnlich wie Battlefront. Das hat mich massiv gestört, da ich ein gewisses taktisches Vorgehen bevorzuge.
Battlefield V macht in meinen Augen wieder gute Schritte in die Richtung, dass Taktik wieder wichtiger wird, als pures Aiming. Das Spiel wirkt insgesamt sehr entschleunigt, was ich für einen richtigen und wichtigen Schritt halte.

Insgesamt kann ich also sagen, ich bin sehr positiv überrascht und bin sehr gespannt, was hier noch kommen wird.
Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich das Spiel auf jeden Fall bestellen und sagen, dass es sein Geld definitiv wert ist.

BF V: Die Stimmung ist gut

BF V: Die Stimmung ist gut

Nachdem nun mehr und mehr Informationen zum neuen Battlefield V erscheinen, scheint die Stimmung in allen Communitys, die ich so beobachte, sehr gut zu sein.

OK, die Ankündigungen und Informationen die nun nach und nach ans Licht kommen, lassen auch großes erwarten.
Scheinbar hat EA bzw. DICE auch aus den Kritikpunkten von Battlefield 1 gelernt.
Hier wurden die mangelhaften Anpassungsmöglichkeiten von Soldat und Waffen sehr oft kritisiert.

Die Battlefield Reihe zeichnete sich schon seit Jahren dadurch aus, dass man seinen Soldaten sowohl optisch, als auch von der Waffenperformance relativ stark an den eigenen Spielstil anpassen konnte.
So konnten in in früheren Teilen die eher unauffälligen Spieler einen Schalldämpfer auf ihre Waffen montieren, was zwar auf Kosten der Durchschlagskraft und Reichweite ging, die Spieler aber wesentlich unauffälliger machte.
Eher offensive Spieler griffen da lieber zur Mündungsfeuerbremse. Ebenso konnten Spieler die Art des Visiers entsprechend ihrer Vorlieben wählen.

Doch dann kam Battlefield 1 und machte dieser Individualisierung weitestgehend ein Ende. Die Spieler hatten nun nur noch ca 3 vorgefertigte Waffenlayouts pro Waffe zur Verfügung, von denen oftmals keines so wirklich passte.

An der Grafik an sich kann man bei Battlefield 1 im Gunde nicht meckern, doch dann sieht man die Panzer … mal ehrlich, da fragt man sich, ob der Praktikant diese ins Spiel eingefügt hat. Die Modelle an Sich sind gut gelungen, aber wie sie mit der Umwelt interagieren, ist einfach nur schlecht. Sie wirken, als wären sie zunächst gar nicht geplant gewesen und erst nachträglich eingefügt worden. Es ist keinerlei „Natürlichkeit“ in den Bewegungen zu erkennen.

Dies scheint nun in Battlefield V auch komplett anders zu sein. Auch das stumpfe „im Kreis Rennen“, was in Battlefield 1 momentan Gang und Gäbe ist, scheint ein Ende zu haben.
Momentan ist es nahezu unmöglich und auch sinnlos eine Flagge effektiv zu verteidigen, da sich im Spielverlauf meist irgendwann 2 Gruppen bilden, die einfach nur hinter einander im Kreis rennen und die Flaggen einnehmen.
Ein taktisches Spiel ist somit fast nicht gegeben. Battlefield V dagegen schein nun durch den angekündigten Bau von Stellungen wieder Wert auf eben dieses taktische Segment zu legen. Auch die Möglichkeit des Verlegens von Flakstellungen mittels Anhänger verhindert dieses stumpfe auswendig lernen der Karte mancher Elitepiloten, die dann zum Rundenstart zunächst alle Stellungen ausschalten um dann relativ ungestört walten zu können.

Wenn man das Konzept, von Battlefield V nun mal im Detail betrachtet, wirkt dieses extrem durchdacht und ausgereift. Man kann eigentlich nicht wirklich glauben, dass solche Meilensteine in knapp über einem Jahr Entwicklung erreicht werden können.
Daher stellt sich für mich nun die Frage, ob die Entwicklung von Battlefield V nicht schon viel länger läuft und Battlerfield 1 nur ein etwas improvisierter Lückenfüller war. Erfahren werden wir es vermutlich nie.

Hoffen wir mal nur, dass die Ankündigungen auch so ins Spiel finden und dass es nicht einfach nur ein weiterer Hype ist, der dann am Ende in absoluter Enttäuschung enden wird, wie es in der Vergangenheit bei so vielen Spielen der Fall war.

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