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p4web Tipp: Laptop Festplatte klonen

p4web Tipp: Laptop Festplatte klonen

Da es vor Kurzem bei mir anstand und ich im Internet viele Fehlinformationen, wie auch unnötige Ratschläge gefunden habe, möchte ich mein Herangehen an die Sache hier kurz beschreiben.

Derzeit sind SSDs wirklich günstig und daher die absolut beste Lösung um einem betagten Laptop wieder etwas neuen Lebenswillen einzuhauchen.

Jedoch haben Laptops aber in der Regel nur einen Festplattenanschluss, der gebraucht wird, um den Rechner mittels der alten Festplatte zu booten. Wie soll man nun die zweite, neue Festplatte anschließen, um die betragte Platte darauf zu klonen? Die Idee, die neue Festplatte einfach per USB anschließen! An dieser Stelle findet man nun extrem viele (zumindest für Windows 10) Unwahrheiten im Netz. So behaupten einige Seiten, man könne von einem Festplattenklon, der über USB erstellt wurde, nicht booten. Das ist aber schlichtweg FALSCH zumindest bei Windows 10.

Ich konnte von der so erstellten Festplatte problemlos booten.

Doch wie bekommt man nun die SSD per USB angeschlossen? Es gibt im Internet diverse Dockingstationen für SSD Festplatten zu kaufen, um diese dann per USB anzuschließen. Doch hey! Das Geld kann man sich mit einem kleinen Trick auch absolut sparen.

Jeder hat bestimmt eine externe Festplatte zu Hause. Schraube deren Gehäuse einfach mal auf. Darin befindet sich in der Regel eine klassische 3,5“ Festplatte.
Diese einfach abziehen. Da die Anschlüsse genormt sind, lässt sich hier einfach die neue SSD aufstecken. Man kann sie zwar in der Regel nicht richtig befestigen, aber für den Klonvorgang reicht das allemal.

Nun steckt man die Festplatte einfach an einen USB Port des PCs. Vermutlich wird sie zunächst allerdings zunächst nicht erkannt.

Sollte das der Fall sein, klickt man per Rechtsklick auf den Windows Button und wählt „Suchen“. Hier gibt man nun Datenträgerverwaltung ein. In der Liste findet man nun ein Balken mit „nicht zugeordneten Speicherplatz“. Darauf macht man einen Rechtsklick und sagt Laufwerkbuchstaben zuordnen. Durch den nachfolgenden, prinzipiell selbsterklärenden Dialog einfach durchklicken. In der Regel sollten alle Angaben schon richtig voreingestellt sein, sodass man einfach alles durch klicken kann.

Das Erstellen des Laufwerks ist ohnehin nur pro forma, da es durch das Klonen sowieso wieder überschrieben wird.

Nun zeigte sich bei mir die nächste Problematik, auf die ich nicht geachtet hatte. Meine alte Festplatte war etwas größer, als die neue SSD. Ich musste also eine Klonsoftware finden, die auf ungleiche Datenträger klonen kann, was nicht alle erlauben. Nach langer Suche und vielen Softwareangeboten, die mir eine solche Funktionen versprochen, aber dann mit den Worten „jaa, nun kaufe aber bitte unsere Pro Version, um den Klonvorgang abschließen zu können“ verärgert haben, bin ich auf den AOMEI Backupper gestoßen, über den ich problemlos mit der kostenlosen Version, klonen konnte. Voraussetzung ist hier nur, dass die vorhandenen Daten potenziell auf die kleinere Festplatte passen und nur leerer Speicher weg fällt. Einfach der Anleitung auf der verlinkten Seite folgen.

Behaltet aber im Hinterkopf, dass der Klonvorgang über USB einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Bei mir hat es, bei einer zu 65% gefüllten 500 GB Festplatte, ca. 6-7 Stunden gedauert.

Corsair Carbide 400C: Vibrationen durch HDD

Corsair Carbide 400C: Vibrationen durch HDD

An sich ist das Gehäuse aus dem Hause Corsair wirklich ein Hingucker. Es bieten sehr viel Platz zum verstauen der Verkablung, ermöglicht durch das große Sichtfenster einen schönen und freien Blick auf die verbaute Hardware und bietet dazu noch ein sehr elegantes und schlichtes Äußeres.

Die meisten Gehäuse, die ein Sichtfenster bieten sind total überladen mit Lüftungsgittern und meist noch massiv beleuchteten Lüftern. Das wirkt einfach sehr kitschig.
Der Airflow des Carbide 400C ist durch die seitlichen Lufteinlässe am Frontpanel einfach sehr schick gelöst.

Doch nach der ersten Inbetriebnahme zeigte sich für mich ein massiver Nervfaktor.
Die Harddisks sind in Schubschächten im unteren Teil des Gehäuses von der Seite eingebaut. An sich auch eine super Lösung, da man die Kabel absolut ungesehen verlegen kann.
Die Festplatten selbst sind in den „Schubladen“ aber nur eingeklippt und nicht verschraubt. Die Halterungen, die für die Befestigung sorgen sind zwar in Gummi gelagert, jedoch sitzen sie nicht press in den Löchern der Verschraubungen an den Festplatten.

Die Festplatten haben also etwas Spiel, was genau den Nervfaktor auslöst. Wenn die Festplatten nun drehen entstehen automatisch auch Vibrationen, die sich eben durch besagtes Spiel in ein nerviges Vibrationsgeräusch verwandeln.

Dieses habe ich nun aber durch eine kleine Modifikation der „Schubladen“ in den Griff bekommen.

Man muss hierfür die Festplatten noch einmal ausbauen und die HDD-Schubladen wie folgt modifizieren. Ich habe hierfür 1 mm bis maximal 2 mm starkes Klebefilz für Stuhl- und Tischbeine bzw. Schranktüren genutzt und an beiden Seiten, sowie der Unterseite (siehe Bilder) der HDD-Schubladen angebracht.

Dadurch sitzen nun die Festplatten press in den Schubladen, was einen Großteil der entstehenden Vibrationen abfängt, die sich nun nicht mehr auf das Gehäuse übertragen.

Bei mir hat das dazu geführt, dass die Vibrationen nun nicht mehr zu hören sind.

Man sollte nur darauf achten das Filz nicht zu großflächig anzubringen, um Temparaturprobleme bei den Festplatten zu vermeiden, denn Filz ist bekanntlich ein guter Isolator.

 

 

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