Autor: P4nz3rwels

p4web Tipp: Laptop Festplatte klonen

p4web Tipp: Laptop Festplatte klonen

Da es vor Kurzem bei mir anstand und ich im Internet viele Fehlinformationen, wie auch unnötige Ratschläge gefunden habe, möchte ich mein Herangehen an die Sache hier kurz beschreiben.

Derzeit sind SSDs wirklich günstig und daher die absolut beste Lösung um einem betagten Laptop wieder etwas neuen Lebenswillen einzuhauchen.

Jedoch haben Laptops aber in der Regel nur einen Festplattenanschluss, der gebraucht wird, um den Rechner mittels der alten Festplatte zu booten. Wie soll man nun die zweite, neue Festplatte anschließen, um die betragte Platte darauf zu klonen? Die Idee, die neue Festplatte einfach per USB anschließen! An dieser Stelle findet man nun extrem viele (zumindest für Windows 10) Unwahrheiten im Netz. So behaupten einige Seiten, man könne von einem Festplattenklon, der über USB erstellt wurde, nicht booten. Das ist aber schlichtweg FALSCH zumindest bei Windows 10.

Ich konnte von der so erstellten Festplatte problemlos booten.

Doch wie bekommt man nun die SSD per USB angeschlossen? Es gibt im Internet diverse Dockingstationen für SSD Festplatten zu kaufen, um diese dann per USB anzuschließen. Doch hey! Das Geld kann man sich mit einem kleinen Trick auch absolut sparen.

Jeder hat bestimmt eine externe Festplatte zu Hause. Schraube deren Gehäuse einfach mal auf. Darin befindet sich in der Regel eine klassische 3,5“ Festplatte.
Diese einfach abziehen. Da die Anschlüsse genormt sind, lässt sich hier einfach die neue SSD aufstecken. Man kann sie zwar in der Regel nicht richtig befestigen, aber für den Klonvorgang reicht das allemal.

Nun steckt man die Festplatte einfach an einen USB Port des PCs. Vermutlich wird sie zunächst allerdings zunächst nicht erkannt.

Sollte das der Fall sein, klickt man per Rechtsklick auf den Windows Button und wählt „Suchen“. Hier gibt man nun Datenträgerverwaltung ein. In der Liste findet man nun ein Balken mit „nicht zugeordneten Speicherplatz“. Darauf macht man einen Rechtsklick und sagt Laufwerkbuchstaben zuordnen. Durch den nachfolgenden, prinzipiell selbsterklärenden Dialog einfach durchklicken. In der Regel sollten alle Angaben schon richtig voreingestellt sein, sodass man einfach alles durch klicken kann.

Das Erstellen des Laufwerks ist ohnehin nur pro forma, da es durch das Klonen sowieso wieder überschrieben wird.

Nun zeigte sich bei mir die nächste Problematik, auf die ich nicht geachtet hatte. Meine alte Festplatte war etwas größer, als die neue SSD. Ich musste also eine Klonsoftware finden, die auf ungleiche Datenträger klonen kann, was nicht alle erlauben. Nach langer Suche und vielen Softwareangeboten, die mir eine solche Funktionen versprochen, aber dann mit den Worten „jaa, nun kaufe aber bitte unsere Pro Version, um den Klonvorgang abschließen zu können“ verärgert haben, bin ich auf den AOMEI Backupper gestoßen, über den ich problemlos mit der kostenlosen Version, klonen konnte. Voraussetzung ist hier nur, dass die vorhandenen Daten potenziell auf die kleinere Festplatte passen und nur leerer Speicher weg fällt. Einfach der Anleitung auf der verlinkten Seite folgen.

Behaltet aber im Hinterkopf, dass der Klonvorgang über USB einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Bei mir hat es, bei einer zu 65% gefüllten 500 GB Festplatte, ca. 6-7 Stunden gedauert.

Heimwerken: Die Geschichte einer Restauration

Heimwerken: Die Geschichte einer Restauration

Heute mal eine kleine Geschichte aus meinen Projekten zu Hause. Momentan sind wir am renovieren und wie es so von alten Häusern bekannt ist, kommen dabei oftmals unerwartete Schätze zum Vorschein.

So auch in meinem Fall. Ich habe zu Beginn einen alten Laminatboden entfernt, um diesen nach anfänglicher Planung durch einen Neuen zu ersetzen. Darunter kam dann ein alter, staubiger Teppichboden zum Vorschein.
Da schon bereits der alte Laminatboden nicht ganz eben war, entschloss ich mich diesen Teppich ebenso zu entfernen. Beim verlegen des laminatbodens hatten wir den Teppich damals als Trittschaldämmung liegen gelassen. Über die Jahre ist er allerdings recht wellig geworden und hat so auch den Laminatboden uneben werden lassen.

Also raus damit! Doch wie soll es anders sein, beim Anheben des Teppichbodens kroch mir schon der Geruch in die Nase. Unter dem schon alten Teppich befand sich ein noch viel älterer Linoleumboden. Das typische Beispiel einer Kettenreaktion beim Innenausbau 😌
Dieser Boden war nun zwar glatt, hatte aber eine so miese Duftnote, dass ich ihn dann auch entfernt habe. Zum Glück muss ich nun sagen, denn darunter kam nun der eigentliche Schatz zum Vorschein!

Ein nach eigenen Nachforschungen knapp 90 Jahre alter Dielenboden.

Allerdings befand er sich in keinem guten Zustand. Frei nach alter Tradition war der Boden mit einer dicken, farbigen Schicht bedeckt. Was es genau war kann ich nicht sagen. Es hatte den Eindruck wie Wachs bzw. eine sehr ölige Farbe oder eben eine Mischung aus beidem.
Jedenfalls wirkte es nicht schön. Dennoch war dieser Fund Grund genug meine bisherigen Bodenpläne über den Haufen zu werfen und zu versuchen diesen Boden zu restaurieren.

Gesagt getan, man hat ja eine eigentlich gut ausgestattete Werkstatt im Keller. Ja das dachte ich mir, doch Leute, lasst euch aus meinen nun gemachten Erfahrungen gesagt sein, verwerft diesen Gedanken direkt wieder, solltet ihr ihn auch haben.

Denn ich habe mich mit Winkel- und Bandschleifer ans Werk gemacht und was soll ich sagen. Zum Einen hatte ich nach knapp einer Stunde Schleifen eigentlich keinen merklichen Fortschritt und zum Anderen hätten die Geräte wohl keine weitere Stunde überstanden ohne durch zu brennen.

Besorg euch direkt professionelle Geräte. Viele Baumärkte bieten diese zum Leihen an. Ich habe mir die Maschinen beim nächsten OBI Markt geliehen. Man sollte die Geräte ca. 2 Tage vorher telefonisch vorbestellen, dass sie auch Verfügbar sind. eine 24 Stunden Mietdauer sollten für einen einzelnen Raum absolut reichen. Ich habe mir einen Flächenschleifer sowie einen Kantenschleifer geliehen. Schleifpapier muss man sich separat dazu kaufen. Insgesamt habe ich für Geräte und Material etwas über 130 € ausgegeben.

Kleiner Hinweis an dieser Stelle. Ein mit Wachs behandelter Boden frisst massiv Schleifpapier. Die Körnung wird durch das Wachs zugesetzt. Dadurch erhitzt sich die Masse extrem und führt nach kurzer zeit zu einem schmierigen Film auf den bearbeiteten Flächen. Ich kam erst voran, als ich die erste Schicht mit einer groben 40er Körnung bearbeitet und anschließend noch mit 60 – 80 nachgeschliffen habe. Ja anfangs hatte ich auch extreme Bedenken die 40er Körnung zu nutzen, da diese schon enorm „frisst“ aber alle anderen Körnungen haben sich nach wenigen Minuten zugesetzt. Das A und O ist hier aber das ständige bewegen. keinesfalls bei laufendem Schleifgerät stehenbleiben, sonst fräst man buchstäblich Dellen in den Boden.

Das Resultat nach knapp 5 Stunden Schleifen konnte sich aber sehen lassen.

Im Hintergrund sieht man noch das Schleifgerät für die Flächen. Insgesamt hat es echt überraschend wenig Dreck und Staub gegeben, da die Geräte den Staub wirklich sehr zuverlässig absaugen.

Kleiner Tipp am Rande. Kauft euch zu den Geräten wirklich ausreichend Schleifmaterial. Solltet ihr nicht alles davon brauchen könnt ihr es zusammen mit der Maschine wieder zurück geben, sofern es noch ungeöffnet und ungenutzt ist. Denn lieber hat man zu viel, als dass man seine Arbeit unterbrechen muss, da das Schleifmaterial ausgeht.

Nach dem Schleifen wurde dann noch ein weiterer Punkt alter Hölzer sichtbar. An einigen hatte sich vor Jahrzehnten ein Holzwurm mal satt gefressen. Eine Diele war daher so beschädigt, dass wir sie austauschen mussten, da sie keinerlei Stabilität mehr hatte. Diese Arbeit habe ich allerdings vergessen fotografisch zu dokumentieren. Insgesamt hat das Herstellen der Diele und das Einpassen ca. einen Tag in Anspruch genommen.
Da es sich hier aber um Naturholz handelt, die Hölzer vom Alter extrem unterschiedlich sind und das neue Holz nicht mit der Wachsmasse behandelt war, ist ein leichter Farbunterschied nicht vermeidbar gewesen.

Die restlichen, kleineren Wurmlöcher habe ich mit einer Holzpaste verspachtelt. Hier sollte man nur darauf achten, dass diese überstreichbar ist, da der Boden nach dem Schleifen versiegelt werden sollte. Andernfalls hat man nicht lange Spaß damit, da das Holz Flüssigkeiten fast wie ein Schwamm aufsaugt und sich somit sehr leicht und schnell verschmutzen lässt. Ebenso sollte man auf die grobe Farbwahl der Paste achten. 100% wird man den Farbton auch hier vermutlich nicht treffen, aber er sollte sich zumindet grob ähneln.

Für die Versiegelung des Bodens habe ich einen seidenmatten Klarlack auf Wasserbasis gewählt. Hier habe ich auch zur OBI Hausmarke gegriffen (nein ich werden nicht von OBI gesponsort, sondern war dort einkaufen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden).

Insgesamt habe ich den Boden 3 Mal per Pinsel gestrichen. Jeweils mindestens 12 Stunden Trockenzeit dazwischen. Man sollte wirklich darauf achten, dass der Boden zuvor komplett Schmutz- und Staubfrei ist. Warum habe ich mit einem Pinsel gestrichen? Naja ich finde man arbeitet mit einem Pinsel viel gewissenhafter, als mit einer Rolle. Außerdem hat man noch einmal jeden Bereich des Bodens im Blick und kann eventuelle Unebenheiten und raue Stellen noch vor dem Streichen sehen und noch einmal per Hand nachschleifen.

Die erste Schicht des Lacks war noch nicht wirklich sichtbar. der Boden hat sie nahezu komplett aufgesaugt. Nach der 2. Schicht bin ich noch einmal Barfuß komplett über den Boden „geschlurft“, um noch die letzten rauen Stellen zu finden und noch einmal nach zu schleifen. Nach Schicht 3 war ich mit dem Ergebnis dann komplett zufrieden und ich denke, es kann sich auch sehen lassen.

Vielleicht kann ich ja mit meinen gemachten Erfahrungen dem Ein oder Anderen, der auch ein solches Projekt in Planung hat, helfen. Sollten noch Fragen aufkommen, schreibt sie einfach in die Kommentare.

Journey of Life: Was kann das Spiel?

Journey of Life: Was kann das Spiel?

Nachdem mir die Entwickler auf Keymailer einen  Key zum Testen haben zukommen lassen und ich nun auch schon ein Wenig Zeit im Spiel verbracht habe, möchte ich ein erstes Fazit ziehen.

Das Grundgerüst des Spiels sieht erstmal sehr vielversprechend aus.
Zunächst denkt man sich „och schon wieder ein Survival Spiel wie jedes Andere“ doch dann kommen ein paar Kleinigkeiten, die es doch sehr einzigartig machen.

Das Spiel setzt auf auf eine sehr detaillierte technische Schiene. Nicht umsonst wird in der Steambeschreibung von einem Ingenieur gesprochen,d er alles hinter sich lässt und in die Wildnis zieht.

Es gibt sehr viele Maschinen, die auch zum Teil physisch über Zahnräder und Getriebe betrieben werden müssen. Auch das Reparieren der Axt hat mir richtig gut gefallen. Man repariert sie nicht im klassischen Stil, sondern baut einen Schleifstein und schleift sie wieder scharf.

Auch die physikalische Komponente hat mir sehr gut gefallen. So muss man Tonformen am Feuer brennen, Wasser abkochen und fleisch braten.
Hierbei ist aber immer der Abstand zum Feuer wichtig, denn ein Feuer ist in diesem Spiel je nach Abstand unterschiedlich heiß.

Ebenso verhält es sich bei der Grillplatte, die man nach einem Upgrade der Feuerstelle erhält. Diese ist in der Mitte heißer, als am Rand.

Diese Punkte lassen auf ein wirklich sehr detailreiches Spiel hoffen.

Jedoch überwiegen momentan aber auch ein paar Frustpunkte, die mich dann so weit gebracht haben, das Spiel erstmal beiseite zu legen.

So verschwinden beim Laden eines Spielstandes manche Bauten, sowie alle kultivierten Pflanzen. Ein testen des Farmings war somit nicht möglich.

Auch gibt es scheinbar (außer einer Meldung) noch keinen wirklichen Nachteil, wenn man rohes Fleisch oder dreckiges Wasser trinkt.

Insgesamt wirkt das Spiel noch sehr roh und UI-technisch noch nicht ausgereift. Hier sollten die Entwickler auf jeden Fall noch nachsteuern.

Dennoch ist dieses rohe Grundgerüst schon sehr vielversprechend und ich werde es weiter im Blick behalten. Schließlich ist das Spiel noch im Early Access und somit noch nichts fertig.
Auf dem offiziellen Discord erscheinen mir die Entwickler sehr aktiv und auch bemüht Fehler zu beheben und das Feedback der Community umzusetzen.

Dafür gibt es von mir auf jeden Fall schon mal einen großen Pluspunkt.

The Cycle: Der Duo Modus kommt, aber in eigenem Gewand

The Cycle: Der Duo Modus kommt, aber in eigenem Gewand

Heute durften wir fast den neuen „Duo Modus“ bei The Cycle im Developer Stream bestaunen, wenn die Technik mitgespielt hätte.

Dennoch machten die Entwickler einige Aussagen zur Umsetzung dieses Spielmodus.

Demnach wird es kein „Duo Modus“ im klassischen Sinne. Denn auch hier wollen sie die Gefahr, vom Partner hintergangen zu werden, weiter bestehen lassen.

Das wird zwar im „Duo Mode“ mit Freunden weniger die Gefahr sein, aber in der Variante eines durch den Matchmaker erstellten Teams, durchaus relevant sein.

Somit machen Die Entwickler aus den klassischen Konzept der festen Teams eine Art „Prepact Solo Modus“. Es handelt sich also um Pakte, wie wir sie schon aus dem „Solo Modus“ kennen, die flexibel geschlossen, gebrochen und gewechselt werden können, allerdings bestehen diese schon ab Rundenstart und können bei Bedarf schon im Hauptmenü gebildet werden.
Zwei Freunde, die also zusammen spielen wollen müssen sich nicht mehr in den „Solo Modus“ klicken und sparen sich die Zeit des gegenseitigen Findens auf der Karte.

Das ist eine sehr elegante und innovative Umsetzung bzw. Interpretation des klassischen „Duo Modus“. Ich bin gespannt, wie das bei der Community ankommt und ob es den „Solo Mode“ anders werden lässt, denn bislang wurde dieser von vielen Spielern als „Duo Modus“ missbraucht, was das Kräfteverhältnis der Teams in diesem Modus stellenweise durchaus stark verzerrt hat.

RAW: Nur ein Scam? [UPDATE]

RAW: Nur ein Scam? [UPDATE]

Momentan sieht das Spiel RAW nach einer wirklich vielversprechenden Neuerscheinung aus. Derzeit läuft eine Kickstarter Kampagne zur Finanzierung.
Aus gegebenem Anlass werde ich diese hier aber nicht verlinken.

Denn es sprechen einige Dinge dafür, dass es sich hier nur um einen Scam handeln könnte.

Zum Einen Verweist die Kickstarter Seite auf ein Entwicklerstudio KILLERWHALE GAMES mit Sitz in Fürth.
Alle meine Recherchen ergaben aber keinerlei Ergebnis. Eine solche Firma scheint es nicht zu geben.

Auch beinhaltet die Website dieser deutschen Firma keinerlei Impressum, was nach deutschem Recht aber für solche Seiten verpflichtend ist.
Das sollte auch jedem Inhaber eines Entwicklerstudios bekannt sein.

Sucht man dann nach der Registrierung der Domain bekommt man auch sehr ominöse Angaben, die ebenso keine Rückschlüsse auf das Studio oder die Verantwortlichen ziehen lassen. Sie ist in Arizona bei Godaddy registriert. Ein Firmenname oder eine Firmenadresse ist auch hier nicht hinterlegt.

Auch lassen sich nach 2 Jahren der angeblichen Entwicklung keinerlei Gameplay Trailer finden. Einzig ein Promo Video sowie einige animierten Gifs von Gebäuden, die irgendwo im Nirgendwo stehen, mussten bislang als Bewertung des Spiels reichen. Das kann jeder halbwegs begabte Animateur hinbasteln.Für eine Gage von 70.000, die bei Kickstarter im Raum stehen, kein schlechter Verdienst.

Ein weiterer Punkt sind die Social Media Kanäle, welche alle gleichzeitig im Juni zum Start der Kickstarter Kampagne erstellt wurden.
Für ein Studio, was angeblich seit 2 Jahren entwickelt ist das sehr komisch.

Daher möchte ich an dieser Stelle eine ausdrückliche Warnung vor dem Unterstützen dieses Projekts aussprechen.
Für meinen Geschmack sind hier zu viele Unstimmigkeiten, um das Projekt als seriös bewerten zu können!

Ich möchte das Projekt nicht schlecht reden und hoffe natürlich, dass sich meine Vermutungen nicht bewahrheiten, denn ich würde ein solches Spiel wirklich feiern, aber dennoch möchte ich auf diese Unstimmigkeiten hinweisen.

 

[UPDATE]

Das fehlende Impressum wurde mittlerweile ergänzt. Und auch eine Art Gameplay Video wurde veröffentlicht.
Dieses zeigt aber außer ein paar prefab Assets nicht viel.

Auch die 3! Entwickler haben sich vorgestellt, davon aber nur der, der auch im Impressum genannt ist, vollständig. Von seine beiden Kollegen sind ausschließlich Vornamen vorhanden.

Erstaunlich ist nur, dass eine Interviewanfrage der Gamestar von den Entwicklern abgelehnt wurde. Zuvor sind Mitarbeiter der Gamestar an die im Impressum genannte Adresse gefahren und haben dort ein einfaches Wohnhaus vorgefunden. Auf Klingeln habe keiner reagiert.

Ein Twitch Streamer und und Spielentwickler sagte, dass er es mittlerweile nicht mehr für einen Scam hält, aber für sehr naive Entwickler.
Den zu 3. ein solches Projekt stemmen zu wollen, ist blauäugig.

Naja warten wir mal ab, was sich ergibt. ihr Ziel auf Kickstarter ist ja nun fast verdoppelt. Ich drücke allen Unterstützern die Daumen, dass das Spiel nicht flopt.

DOSS Box: Das kleine Soundwunder

DOSS Box: Das kleine Soundwunder

Ich empfehle hier auf meiner Seite wirklich nur Sachen, die mich auch absolut überzeugt haben.

Vor Kurzem habe ich wieder so etwas gefunden … naja ok gefunden ist auch falsch ausgedrückt, denn ich bin auch eigentlich einer Empfehlung gefolgt.

Daher möchte ich diese Empfehlung an dieser Stelle an euch weiter reichen.

Wie immer, lasst euch bitte nicht vom Preis abschrecken, den dieser sagt sehr oft wirklich nichts über die Qualität des Produkts aus.

Ich habe schon oft wirklich hochpreisige Sachen gekauft und dann zurück gegeben, da ich von der Qualität mehr als enttäuscht war. Anschließend habe ich mir ein vergleichbares Produkt zum Budgetpreis gekauft und war begeistert.

So lange Rede, kurzer Sinn: Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine portable Bluetooth Box zulegen zu wollen, der sollte sich mal die DOSS Soundbox anschauen.

Vorab gesagt, es ist in meinen Augen keine Box, die für hardcore survival, outdoor Menschen geeignet ist. Das sieht man vermutlich schon allein an der Optik.
Die Robustheit der Box ist vermutlich anderen Produkten massiv unterlegen, dafür überzeugt der Sound.

Wer dagegen eine Box für zuhause im Garten, für Schimmbadbesuche oder schlichtweg zum unkomplizierten Büro beschallen sucht, ist mit dieser Box wirklich gut beraten.

Der Sound ist für die Größe gut, allerdings sollte man nicht mit kräftig wummernden Bässen rechnen. Das sollte man bei portablen Kompaktboxen aber eigentlich nie. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass der Ton total flach klingt, denn Bässe sind durchaus vorhanden, nur eben nicht vergleichbar mit vollwertigen Subwoofern.
Die Lautstärke ist dagegen richtig gut! Die Qualität lässt selbst bei hohen Lautstärken nicht nach. Dafür sorgen die beiden 12 Watt Treiber.

Der Betrieb ist mit Akku (laut Herstellerangaben 12 Stunden Spielzeit), wie auch mit 5V Netzanbindung für den Dauerbetrieb, möglich.

Ebenso besitzt die Box einen MicroSD-Kartenslot, wenn man mal kein Bluetoothfähiges Gerät zur Hand hat. Auch ein 3,5 mm Klinke line in ist vorhanden.

Die Optik der Box wirkt durch die Bedienelemente auf der Oberseite wirklich sehr edel. Die Bedienbarkeit ist sehr gut. Sowohl die Steuerung Box, als auch die Fernsteuerung des Handys, funktionieren damit problemlos.
Die Bedienelemente sind keine Knöpfe, sondern berührungsempfindliche Sensoren unter dem Plastik. Ein Eindringen von Feuchtigkeit oder Schmutz über die Bedienelemente ist somit nicht möglich. Der Lautsprecher ist nach Herstellerangaben IPX4 zertifiziert und somit gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Ebenso sind mechanische Abnutzungen hier ausgeschlossen.

The Cycle: Neue, experimentelle Änderungen

The Cycle: Neue, experimentelle Änderungen

Der Playtest, der heute Abend startet, wird einige experimentelle Änderungen mit sich bringen.

So wird geschaut, wie sich der Spielfluss verändert, wenn Spieler, die sich im „Downed Zustand“ befinden, noch etwas aktiv am Spielgeschehen teilnehmen können.
Meinen Informationen zufolge werden hier die Fähigkeiten in diesem Zustand zur Verfügung stehen, sofern diese nicht auf Cooldown waren.

Das wird vermutlich einige Fähigkeiten, die bislang eher weniger in der Aufmerksamkeit der Spieler standen, wie zum Beispiel die Tarnvorrichtung,  durchaus interessanter machen.

Die Entwickler möchten durch diese Änderungen schauen, in wie fern sich dadurch der Spielfluss verändert. Auf Basis dieser Erkenntnisse wird dann geschaut, ob diese Änderung im Spiel bleibt, oder sie wieder entfernt wird.

Auch werden nach Feedback der Community ein paar Änderungen an den Preisen der Waffen vorgenommen. Auf dem offiziellen Discord ist folgende Info zu finden:

  • All 125 credit weapons now cost 200 credits

  • All 500 credit weapons remain 500.

  • All 900 credit weapons now cost 800 credits

  • Gorgon is now a 200 credit weapon (used to be 500)

  • ICA Guarantee is now a 800 credit weapon (used to be 500)

Ebenso wurde verschiedene Anpassungen am Balancing der Waffen vorgenommen. Die kompletten Patchnotes findet ihr hier: https://thecycle.game/weekly-playtest-9-june-07/ 

STAXEL: Review meiner ersten Stunden

STAXEL: Review meiner ersten Stunden

Nachdem mir die Entwickler über Keymailer einen Key zum Testen von Staxel zur Verfügung gestellt haben, möchte ich hier ein kurzes Review zu meinen Eindrücken der ersten Stunden schreiben.

Zunächst landet man beim Start eines neuen Spiels im Charakter Editor. Hier sieht man schon, was einen erwartet. Pixelart in Perfektion.
Zunächst etwas verwirrend ist es das Geschlecht des Charakters korrekt einzustellen, da sich zunächst nichts wirklich ändert.

Man kann sowohl als Männlein, wie auch Weiblein Langhaarfrisuren, Pferdeschwänze und Kleidchen auswählen. Anfangs hat man standardmäßig einen Rock sowie eine Langhaarfrisur. Stellt man nun auf einen männlichen Charakter um, ändert sich auf den ersten Blick also nichts.
Erst wenn man genau hinschaut, erkennt man, dass die angedeuteten Brüste der Spielfigur erscheinen und verschwinden. Das ist eigentlich die Einzige Änderung, die die Geschlechterauswahl beeinflusst.

Hier wäre es wünschenswert, wenn ebenso Frisuren und Kleidung gefiltert würden. Das würde einiges an anfänglicher Verwirrung verhindern.

Hat man dann seine Spielfigur erstellt landet man in einer quietschbunten Welt. Direkt wird man durch einen NPC in Empfang genommen, der als eine Art Tutor fungiert, was ich als sehr gut gelungen empfinde.

Man hat keine extremen Texte zu lesen, die einem das Spiel erklären, sondern wird Schritt für Schritt herangeführt.

Insgesamt wirkt das Spiel sehr Minecraft ähnlich mit einer allerdings sehr kleinen Spielfläche.

Es geht prinzipiell darum, eine verlassene Farm neu aufzubauen und zu erweitern. Hierfür werden einem von der kleinen Gemeinde nach und nach Hilfen und Items zur Verfügung gestellt.
Natürlich muss man sich auch selbst Material und Gegenstände craften, um sein Projekt vervollständigen zu können.

Zwischenzeitlich wollen auch noch neue Bewohner in das Dorf ziehen, für die man sich als Baumeister zum Bau der Wohnhäuser zur Verfügung stellen kann.
Hier gibt es immer gewisse Vorgaben, die ein Haus erfüllen muss, um als vollständig zu gelten.

Das nötige Geld zum Bau der Gebäude muss man sich durch den Anbau der verschiedensten Früchte und Gemüse auf der eigenen Farm verdienen.

Insgesamt ist das Spiel auf jeden Fall für Kreative Köpfe, die sich im Minecraft Stil austoben wollen sehr gut geeignet.
Es gibt die verschiedensten Dekomöglichkeiten und Einrichtungsgegenstände für ein individuelles Gestalten der Gebäude.

Als reinen Farmsimulator würde ich das Spiel nicht bezeichnen. Hierfür ist der Farming-Aspekt zu einfach gehalten. Auch weiß ich (noch) nicht, wie sich dieses Spiel im Bereich der Langzeitmotivation verhalten wird.

Ich könnte mir vorstellen, dass es für solche „nicht Perfektionisten“ wie mich, die sich mit einem einfachen Haus in Blockform schon zufrieden geben, auf Dauer etwas langweilig werden könnte.
Jedoch muss ich dazu sagen, dass ich das Spiel erst in seinen Möglichkeiten angekratzt habe.

Ich bin gespannt, welche Überraschungen es noch für mich bereit hält.

The Cycle: Weitere Neuigkeiten zur Entwicklungsstrategie

The Cycle: Weitere Neuigkeiten zur Entwicklungsstrategie

Gestern haben die Entwickler von The Cycle verkündet, dass sie eine weitere Änderung in der Art der Entwicklung vornehmen.

So soll die Entwicklung fortan in Form des „open development“ erfolgen. Das heißt für die Tester im Endeffekt, dass es ab jetzt jeden Freitag kurze Playtests von ein paar Stunden geben wird. Die genaue Dauer der Tests kann jedoch variieren und ist nicht festgelegt.

Viele Spieler wird das freuen, da sie das Spiel nun häufiger spielen können.

Man spielt allerdings immer auf der aktuellsten Entwicklungsversion, das heißt letztlich, dass man im Vergleich zu den vorherigen Tests durchaus mit mehr Ecken und Kanten rechnen kann und auch rechnen muss.
Dafür sieht man immer den aktuellsten Stand der Entwicklung.

Die Entwickler erhoffen sich dadurch schnelleres und fokussierteres Feedback der Community. Man kann somit schneller erkennen, ob eine Änderung der Community gefällt oder nicht und entsprechend reagieren.

Die Voraussetzung hier ist aber, dass die Community auch gewillt ist dieses Feedback zu geben. Mein Einduck als Moderator der Community ist aber durchaus positiv, dass dieses Vorhaben auch entsprechenden Erfolg haben wird. Bislang stellt sich die Community als sehr positiv und kooperativ dar, und spricht auch sehr offen darüber, was ihr gefällt und missfällt.

Ich persönlich freue mich über diese Änderung und bin gespannt, welche Neuerungen das Spiel Woche für Woche für die Tester bereit hält.

Noch kein Tester? Dann melde dich einfach unter https://thecycle.game/sign-up an und sei dabei. Auch ein Besuch auf dem Discord ist durchaus Lohnenswert: https://discordapp.com/invite/thecycle

Ebenso wird es an jedem Testfreitag einen Livestream der Entwickler auf Twitch geben. Einfach dem Channel folgen und nichts verpassen.

Live-Video von thecyclegame auf www.twitch.tv ansehen

MSI: Optix MAG341CQ

MSI: Optix MAG341CQ

Seit einigen Tagen bin ich nun stolzer Besitzer dieses Monitors. Nachdem ich im Bereich der Anzeigegeräte mal locker 10 Jahre im Rückstand war, habe ich mal etwas in den Geldbeutel gegriffen und mir dieses Schmuckstück zugelegt.

Ich muss sagen Optisch ist er echt ein Hingucker!

Auch das Bild lässt nicht viele Wünsche offen. Gestochen Scharf und eine eines Games angemessene Bildwiederholrate von 100 Hz.

Einzig an die Breite des UWQHD Displays und die Auflösung von
3440 x 1440 (also 21:9) muss man sich zunächst gewöhnen. Natürlich stellt man diese auch in allen Spielen ein, die es ermöglichen, denn wer spielt schon gerne mit schwarzen Balken rechts und links. 😉

Auch muss man sich aber vor dem Kauf bewusst sein, dass man auch eine entsprechende Hardware benötigt, die diesen Monitor auch angemessen füttern kann.

Ich kann soviel sagen, dass meine ASUS STRIX GTX 1070 OC gut zu tun hat, wenn man Spiele auch mit entsprechenden Qualitätsstufen laufen lassen möchte.

Um mal eine Hausnummer zu nennen: Battlefield V spiele ich mit weitestgehend mittleren Einstellungen und erreiche im Schnitt einen Wert von ca. 75 fps. Dabei sieht das Spiel immer noch fantastisch aus.
Die Grafikkarte läuft dabei allerdings auf Volllast und generiert auch dem entsprechend Wärme.

Hat man eine schwächere Hardware kann es hier durchaus zu Einbrüchen kommen, immerhin ist die Auflösung fast 4k!

Die Verarbeitung des Monitors selbst ist absolut solide. Der Standfuß wird fest mit dem Panel verschraubt und lässt kein Wackeln zu.
Der Fuß selbst ist aus massivem Eisen und bietet daher einen absolut stabilen Stand.

Einzig die Abdeckung der Anschlüsse finde ich etwas billig verarbeitet. Der Deckel wird an der Oberseite mit Laschen fixiert und unten durch 2 Plastik-Klipps gehalten. Diese muss man aber sehr weit nach eindrücken, wenn man den Deckel wieder befestigen möchte.
Ich hatte hier schon beim Neuzustand bedenken, ob sie nicht gleich brechen würden. Ich will gar nicht wissen, wie es sich anfühlt, wenn der Monitor etwas älter und das Plastik stärker ausgehärtet ist.


An dieser Stelle hat das Produktdesign in meinen Augen etwas versagt, aber es ist ja nur eine Abdeckung, also nichts gravierendes.

Die Einstellmöglichkeiten des Monitors selbst über dessen integriertes Menü ist umfangreich.

Auch hier habe ich allerdings einen negativen Punkt gefunden. Die BuB-Funktion, also Bild und Bild ist nahezu unbrauchbar. Wenn ich hier einen Fehler in meinen Einstellungen haben sollte, bitte ich das in die Kommentare zu schreiben.

In meiner Erwartung ist das aber eine Art 2-Monitor-Betrieb über das Splitten des Bildes.

Wenn ich den Monitor aber über Displayport und HDMI parallel an den PC anschließe und diese Funktion aktiviere bekomme ich zwar beide „Monitore“ angezeigt, allerdings massiv verkleinert mit einem dicken, schwarzen Rahmen.

Ein Einstellen einer Auflösung, die theoretisch ein Nebeneinander beider Monitore bei vollem Ausfüllend er Anzeigefläche erlauben wurde, wird dieses Ziel jedoch nicht erreicht.
Im Bild oben war auf beiden Monitoren eine Auflösung von 1440 x 900 Eingestellt, was bei 3440 Pixeln also locker 2 Mal in der Breite mit KLEINEM Abstand hätte passen müssen. Das zu sehende Bild ist aber für die Funktion nicht zufriedenstellend.

Dass ich hier etwas falsch mache, oder ein Denkfehler vorliegt, schließe ich natürlich nicht aus, allerdings finde ich auch bei MSI keine Beschreibung, wie mein Vorhaben zu erreichen sein könnte.

Daher notiere ich das an dieser Stelle zunächst als einen Punkt, der mir nicht gefallen hat bzw. gefällt.

Auch ist in der Aufwärmphase des Monitors ab und an mal ein Knacken zu hören, was vermutlich Spannungsentlasungen durch unterschiedlich schnelles Aufwärmen der Komponenten sind. Das ist aber nicht sonderlich störend und hört nach einer Weile auch auf.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Monitor und habe mir einfach einen meiner Alten als 2. Monitor daneben gestellt, um Fenster auszulagern.

Aber Streamer aufgepasst!

Es handelt sich bei dem Monitor wie gesagt um eine 21:9 Monitor. Der Standard ist jedoch 16:9. Entweder ihr Streamt also mit einer 16:9 Auflösung und habt auf eurem Monitor rechts und Links schwarze Balken oder ihr Stream auf 21:9 und der Zuschauer hat oben und unten schwarze Balken, wie im TV die Kino streifen.

Alternativ kann man natürlich auf 21:9 Spielen und in seiner Streamingsoftware ein 16:9 Layout bauen, bei dem die schwarzen Balken durch nützliche Informationen zum Stream gefüllt werden, wie zum Beispiel Chat, Subs, Follower, etc.

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