Kategorie: Hardware

AIO: Cooler Master Master Liquid Lite 120 – Es muss nicht immer teuer sein!

AIO: Cooler Master Master Liquid Lite 120 – Es muss nicht immer teuer sein!

Regelmäßige Leser meines Blogs wissen, dass ich hier wirklich keine Werbeartikel schreibe. Wenn mich ein Produkt aber wirklich überzeugt, dann empfehle ich es aber gerne weiter. So auch in diesem Fall.

Die Story: 

Ich hatte nun seit Jahren eine uralte Corsair H60 120mm AIO Wasserkühlung in meinem System. Mittlerweile gibt es die Version, die ich installiert hatte, schon gar nicht mehr zu kaufen.
Diese Kühlung hatte absolut zuverlässige Kühlung über mehrere CPU Upgrades hinweg geliefert.

Zuletzt für einen Ryzen 7 3700x, den ich auf allen Kernen auf permanenten 4,3 GHz laufen lasse, was in etwa dem Boosttakt der CPU entspricht. Die CPU hat insgesamt also etwas mehr Bums, als sie von Haus aus mit bringt. Ich würde sie daher als leicht übertaktet bezeichnen.

Wie gesagt, die H60 leistete hier trotz ihrer Kompaktheit, super Dienste.

Doch in Letzter Zeit machte die Pumpe, vor allem beim Start des PCs, komische Geräusche, als wäre das Pumpenlager ausgeschlagen. Meist verschwand das Geräusch wieder, nach ca. 10-20 Sekunden, aber es verleitete mich zu einem Schnellschuss-Kauf. Ich wollte schnellstmöglich eine Ersatzkühlung, falls meine H60 den Geist aufgibt.

Kurz in den Amazonas Shop geschaut nach einer kompakten AIO, die nicht unbedingt extrem ins Geld fällt, denn es sollte ja nur ein Backup sein. Nach ein paar Klicks hier und ein paar Klicks dort, landete ich schließlich bei der Cooler Master Master Liquid Lite 120. Preis passte, erster Blick auf die Verkaufszahlen in Kombination mit den Sternen ebenso, ein weiterer Klick und gekauft.

Heute ist das gute Stück dann bei mir angekommen… Ok es sollte ein Backup sein, aber dennoch wollte ich die Kühlung zumindest mal auf optische Beschädigungen prüfen. Ein kurzes, privates Unboxing später, lag sie dann vor mir auf dem Wohnzimmertisch und ich bekam ein komisches Bauchgefühl.

Die Cooler Master Master Liquid Lite 120 war zwar kompakt, wie ich erwartet hatte, aber diese dünnen Schläuche stimmten mich skeptisch. Kann das Ding wirklich einen R7 3700x zuverlässig kühlen? Die Schläuche meiner H60 sind in etwa doppelt so dick….

Ich setzte mich also an den PC und checkte mal ein paar Rezessionen. Da war immer die Rede von Installationen auf Ryzen der 1. und 2. Generation. Wenn mal ein Ryzen der 3. Generation dazwischen war, dann ein Ryzen 3 auf Basistakt. Meine Skepsis wuchs weiter. Sollte ich das Ding einfach zurückschicken und eine größere bestellen?

Nein… ich wollte der Kühlung eine Chance geben. Also warf ich meinen Plan der Backup Kühlung über den Haufen und baute sie direkt ein.

An dieser Stelle muss ich ein paar Zusatzinformationen zu meiner Installation geben. Ich habe die Kühlung in einer Push’n’Pull-Installation laufen. Das heißt, ich habe einen Lüfter vor dem Radiator, der Luft drückt und einen dahinter, der die Luft durch den Radiator saugt. Somit habe ich den Luftwiderstand durch den Radiator minimiert.
Installiert ist die Kühlung in der Front meines Gehäuses, dass mit Frischluft und nicht mit Warmluft aus dem System gekühlt wird.

Ebenso kann ich keine Aussage über die Performance des mitgelieferten Cooler Master Lüfter treffen, da ich eine faule Socke bin und die bereits angeschlossenen Lüfter weiterverwendet habe. Ich betreibe die Kühlung also mit einem Corsair ML 120 Lüfter im Pull-Betrieb, der bei meiner H60 dabei war und einem ARCTIC F12 im Push-Betrieb.

Kommen wir nun aber zum Grund dieses Posts… Wie so oft im Leben gilt auch hier „Es kommt nicht immer auf die Größe an“.
Seit mittlerweile über 1 Stunde habe ich meine CPU zum Testen auf 100% last laufen und naja, was soll ich sagen, sie ist immer noch bei schnuckeligen 63°C.

Wie gesagt es ist ein Ryzen 7 3700x auf 4,3 GHz auf allen Kernen. Alle 16 Threads laufen auf 100% und 63°C, was will man mehr? All das für nicht einmal 50€ und im nachhinein betrachtet war das Handling der flexiblen, dünnen Schläuche beim Einbau um einiges Komfortabler, als die störrigen, dicken Schläuche der H60.

Einziger Kritikpunkt von meiner Seite ist die Kurzanleitung, das hätte man wirklich schöner und weniger kompliziert machen können, aber auch das wird einen Anfänger, der mit einem Schraubenzieher umzugehen weiß, nicht von einer Installation abhalten.
Die vielen Adapter für alle möglichen CPU und Sockel sind zwar etwas friemelig aber dennoch absolut zu meistern.

Daher gibt es von mir eine absolute Kaufempfehlung!
(Am besten direkt über meinen Reflink hust hust)

Fragen gerne in die Kommentare.

NVIDIA: Broadcast Software – Ressourcenhunger

NVIDIA: Broadcast Software – Ressourcenhunger

Vor ein paar Wochen hatte ich von der beeindruckenden Leistung von NVIDIA’s RTX Voice berichtet. An dieser Meinung hat sich auch bis jetzt nichts geändert. Doch NVIDIA hat die Tools weiter ausgebaut. RTX Voice ist nun auch offiziell und ohne Workarround mit GTX Karten kompatibel.
Für Besitzer von RTX Karten wurde die Software NVIDIA Broadcast entworfen.

NVIDIA: RTX Voice – beeindruckend!

Hier findet sich neben dem Voice Filter nun auch ein Kamerafeature, was es einem ermöglicht auch ohne Greenscreen den Hintergrund des Kamerabildes ausblenden zu lassen.

Ein prinzipiell klasse Feature, was für meinen Geschmack aber noch einige Optimierungsarbeit benötigt.
Es arbeitet im Grunde ganz ordentlich, klar flimmert das Bild besonders bei schnellen Bewegungen um einiges mehr, als bei dem klassischen Greenscreen Setup, schließlich wird der Hintergrund auch von einer „KI“ erkannt und gefiltert, aber das Resultat ist für mich OK.

Doch dann merkte ich komisches Ruckeln in Spielen, die zuvor sauber gelaufen sind. Auch mein Hardware Monitor zeigte eine seltsame Veränderung der Leistungswerte.

Also schaute ich mir mal den Leistungsverlauf des Kamerafilters im Leerlauf des PCs an und war leicht erschrocken.

Das Leistungsdiagramm zeigte bei geöffneter Videovorschau mit aktiviertem Filter in der Broadcast Software folgenden, fast konstanten Wert.

GPU Auslastung Broadcast Kamerafilter aktiv
GPU Auslastung mit Broadcast Kamerafilter aktiv

Allein der Kamerafilter im Vorschaubild bei einer Kameraauflösung von 1920×1080 bei 30 FPS generiert eine GPU Auslastung von im Schnitt 21% (getestet mit einer leicht übertakteten RTX 2070 SUPER).
Dieser Wert war dann doch höher, als ich erwartet hatte. Klar ist da einiges an Berechnung nötig, aber mit über 20% hatte ich nicht gerechnet.

Doch das ist noch nicht alles. Ich habe dann mal den Hintergrundfilter deaktiviert und siehe da, wie erwartet sank die GPU Auslastung ab.

GPU Auslastung mit Broadcast Kamerafilter inaktiv
GPU Auslastung mit Broadcast Kamerafilter inaktiv

Nun lag die GPU Auslastung bei nahezu konstanten 6%. Somit braucht die KI ca. 15% der GPU Leistung, um den Hintergrund zu filtern.
Doch nun kommen wir zu dem Punkt, der mich wirklich erschreckt und der mich auch irgendwie ärgert. Beim Schließen der Broadcast Software hatte ich zufällig noch den Ressourcenmonitor offen und sah so folgendes Bild…

GPU Auslastung mit Broadcast geschlossen
GPU Auslastung mit Broadcast geschlossen

Die GPU Auslastung fiel um weitere 3% ab. Somit benötigt die Broadcast Software 3% der Leistung einer RTX 2070 SUPER um ein Kamerabild zu rendern?
Man könnte nun mit der Full HD Auflösung argumentieren, doch ein Wechsel auf 1280×720 (30 FPS) ergab nur um etwa 1% niedrigere Werte als bei Full HD.

Selbst 640×480 (30 FPS) verringerte die Werte nur um 2-3% im Vergleich zu Full HD

Mein Fazit

Somit bleibt als Fazit nur zu sagen, dass es wirklich ein enorm gutes Feature ist und ich es auch sicher weiter im Blick behalte. Für den praktischen Einsatz ist es aber in meinen Augen noch viel zu leistungshungrig.
An dieser Stelle muss NVIDIA noch dringen nachbessern, um es für Streamer interessant zu machen.

Falschmeldung(en) über Android Tracking Update

Falschmeldung(en) über Android Tracking Update

Momentan schwappt wieder eine laute Welle des Aufschreis durch das Internet, die einfach nur schlecht recherchiert ist.

Es geht um das so genannte COVID-19 tracking Update von Android. Hier hat jemand in den Einstellungen der Google Dienste folgendes gefunden und direkt eine Welle los getreten, ohne sich mal zu informieren, was das genau ist.

Andere sind dann natürlich auf diese Welle mit aufgesprungen und haben somit dieser Falschmeldung weiter Auftrieb verschafft. Leider Alltag im Internet mittlerweile. Allein das Öffnen und Lesen der Folgeseite hätte schon etwas Skepsis hervorrufen müssen, ob das nun wirklich eine Tracking Funktion von Android ist.

Um es kurz zu fassen: NEIN es ist keine böse böse Tracking Funktion, die ohne berechtigungen einzuholen einfach so auf euer Handy installiert wurde.
Es ist auch kein heimliches Android Update. Es ist ein Dienst, den euer Google Konto den kommenden Apps der Gesundheitsämter zur Verfügung stellt.

Die einzige Funktion dieses Dienstes ist das Erstellen einer Geräte ID, die dann von den Trackingapps genutzt werden kann, sowie das Bereitstellen der Schnittstelle der Weitergabe von Benachrichtigungen.

Wer es genauer wissen möchte kann dies hier nachlesen: https://support.google.com/android/answer/9888358?hl=de

Hier findet man auch die Voraussetzungen für die Nutzung dieser Funktion

Voraussetzungen

  • Laden Sie die App der für Ihre Region zuständigen Gesundheitsbehörde herunter. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Behörde, ob eine App verfügbar ist.

  • Aktivieren Sie auf Ihrem Smartphone Bluetooth.

  • Aktivieren Sie die Standorteinstellung Ihres Smartphones. Das System sucht nach Bluetooth-Signalen. Dabei erfasst oder verfolgt es Ihren Standort nicht.

Somit ist der ganze Aufschrei mal wieder nur eine modernwe Hexenjagd einer nicht existenten Hexe, die durch ein paar sehr schlecht recherchierende Newsposter gestartet wurde.
Sehr sehr traurig, wie ich finde.

NVIDIA: Die FPS Propaganda

NVIDIA: Die FPS Propaganda

Es triggert mich um ehrlich zu sein jedes Mal aufs neue, wenn Grafikkartenhersteller ihre neusten Propagandavideos veröffentlichen.

Grade NVIDIA hat in dieser Hinsicht momentan scheinbar eine ganze Kampagne am laufen, in der für 240 FPS geworben wird.

Under dem Slogan „Frames win games“ wird hier versucht den Spielern hohe FPS Zahlen schmackhaft zu machen.

Hohe FPS sind eine schöne Sache, da stimme ich absolut zu, aber die Art und Weise, wie hier geworben wird finde ich extrem unschön.

Heute ist bei mir zum Beispiel dieses Video auf Twitter aufgetaucht. In dem vermeintlich eine Animation auf 3 verschieden FPS Stufen simultan abgespielt wird.

Jetzt frage ich mich ernsthaft was so etwas soll.

Klar auf 240 FPS läuft eine Animation in Slowmotion wesentlich flüssiger, als auf 60 FPS. Schließlich werden pro Sekunde auch 4 mal so viele Frames dargestellt, wir unter 60 FPS.

Doch was bremst hier bitte die Animation so aus, dass sie unter 60 FPS einige Frames hinter der Darstellung von 240 FPS her hinkt?

Das ist absoluter Bullshit NVIDIA! Jeder Frame unter 60 FPS muss genau so auch in der 240 FPS Anzeige zum gleichen Zeitpunkt vorkommen. Mit dem Unterschied, dass in der 240 FPS Anzeige noch 3 Zwischenschritte zu sehen sind.

Nimmt man nun die 240 FPS Anzeige als Basis müsste die Animation der 60 FPS Anzeige springen und zwar von Frame 1 zu 5 zu 9 zu 13 … der 240 FPS Anzeige.
Daraus resultiert ein Ruckeln in der Animation, in keinem Fall aber ein permanentes hinterher Hinken.

Ich bin selbst überzeugter NVIDIA Nutzer, wenn ich aber solche Videos sehe wird es mir übel. Wenn es ein derart großer Hersteller wirklich so nötig hat seine Produkte durch ein Verarschen der Nutzer zu promoten, dann tut es mir wirklich leid.

Was haltet ihr davon? Habe ich einen Denkfehler?
Lasst es mich wissen.

p4web Tipp: Laptop Festplatte klonen

p4web Tipp: Laptop Festplatte klonen

Da es vor Kurzem bei mir anstand und ich im Internet viele Fehlinformationen, wie auch unnötige Ratschläge gefunden habe, möchte ich mein Herangehen an die Sache hier kurz beschreiben.

Derzeit sind SSDs wirklich günstig und daher die absolut beste Lösung um einem betagten Laptop wieder etwas neuen Lebenswillen einzuhauchen.

Jedoch haben Laptops aber in der Regel nur einen Festplattenanschluss, der gebraucht wird, um den Rechner mittels der alten Festplatte zu booten. Wie soll man nun die zweite, neue Festplatte anschließen, um die betragte Platte darauf zu klonen? Die Idee, die neue Festplatte einfach per USB anschließen! An dieser Stelle findet man nun extrem viele (zumindest für Windows 10) Unwahrheiten im Netz. So behaupten einige Seiten, man könne von einem Festplattenklon, der über USB erstellt wurde, nicht booten. Das ist aber schlichtweg FALSCH zumindest bei Windows 10.

Ich konnte von der so erstellten Festplatte problemlos booten.

Doch wie bekommt man nun die SSD per USB angeschlossen? Es gibt im Internet diverse Dockingstationen für SSD Festplatten zu kaufen, um diese dann per USB anzuschließen. Doch hey! Das Geld kann man sich mit einem kleinen Trick auch absolut sparen.

Jeder hat bestimmt eine externe Festplatte zu Hause. Schraube deren Gehäuse einfach mal auf. Darin befindet sich in der Regel eine klassische 3,5“ Festplatte.
Diese einfach abziehen. Da die Anschlüsse genormt sind, lässt sich hier einfach die neue SSD aufstecken. Man kann sie zwar in der Regel nicht richtig befestigen, aber für den Klonvorgang reicht das allemal.

Nun steckt man die Festplatte einfach an einen USB Port des PCs. Vermutlich wird sie zunächst allerdings zunächst nicht erkannt.

Sollte das der Fall sein, klickt man per Rechtsklick auf den Windows Button und wählt „Suchen“. Hier gibt man nun Datenträgerverwaltung ein. In der Liste findet man nun ein Balken mit „nicht zugeordneten Speicherplatz“. Darauf macht man einen Rechtsklick und sagt Laufwerkbuchstaben zuordnen. Durch den nachfolgenden, prinzipiell selbsterklärenden Dialog einfach durchklicken. In der Regel sollten alle Angaben schon richtig voreingestellt sein, sodass man einfach alles durch klicken kann.

Das Erstellen des Laufwerks ist ohnehin nur pro forma, da es durch das Klonen sowieso wieder überschrieben wird.

Nun zeigte sich bei mir die nächste Problematik, auf die ich nicht geachtet hatte. Meine alte Festplatte war etwas größer, als die neue SSD. Ich musste also eine Klonsoftware finden, die auf ungleiche Datenträger klonen kann, was nicht alle erlauben. Nach langer Suche und vielen Softwareangeboten, die mir eine solche Funktionen versprochen, aber dann mit den Worten „jaa, nun kaufe aber bitte unsere Pro Version, um den Klonvorgang abschließen zu können“ verärgert haben, bin ich auf den AOMEI Backupper gestoßen, über den ich problemlos mit der kostenlosen Version, klonen konnte. Voraussetzung ist hier nur, dass die vorhandenen Daten potenziell auf die kleinere Festplatte passen und nur leerer Speicher weg fällt. Einfach der Anleitung auf der verlinkten Seite folgen.

Behaltet aber im Hinterkopf, dass der Klonvorgang über USB einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Bei mir hat es, bei einer zu 65% gefüllten 500 GB Festplatte, ca. 6-7 Stunden gedauert.

DOSS Box: Das kleine Soundwunder

DOSS Box: Das kleine Soundwunder

Ich empfehle hier auf meiner Seite wirklich nur Sachen, die mich auch absolut überzeugt haben.

Vor Kurzem habe ich wieder so etwas gefunden … naja ok gefunden ist auch falsch ausgedrückt, denn ich bin auch eigentlich einer Empfehlung gefolgt.

Daher möchte ich diese Empfehlung an dieser Stelle an euch weiter reichen.

Wie immer, lasst euch bitte nicht vom Preis abschrecken, den dieser sagt sehr oft wirklich nichts über die Qualität des Produkts aus.

Ich habe schon oft wirklich hochpreisige Sachen gekauft und dann zurück gegeben, da ich von der Qualität mehr als enttäuscht war. Anschließend habe ich mir ein vergleichbares Produkt zum Budgetpreis gekauft und war begeistert.

So lange Rede, kurzer Sinn: Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine portable Bluetooth Box zulegen zu wollen, der sollte sich mal die DOSS Soundbox anschauen.

Vorab gesagt, es ist in meinen Augen keine Box, die für hardcore survival, outdoor Menschen geeignet ist. Das sieht man vermutlich schon allein an der Optik.
Die Robustheit der Box ist vermutlich anderen Produkten massiv unterlegen, dafür überzeugt der Sound.

Wer dagegen eine Box für zuhause im Garten, für Schimmbadbesuche oder schlichtweg zum unkomplizierten Büro beschallen sucht, ist mit dieser Box wirklich gut beraten.

Der Sound ist für die Größe gut, allerdings sollte man nicht mit kräftig wummernden Bässen rechnen. Das sollte man bei portablen Kompaktboxen aber eigentlich nie. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass der Ton total flach klingt, denn Bässe sind durchaus vorhanden, nur eben nicht vergleichbar mit vollwertigen Subwoofern.
Die Lautstärke ist dagegen richtig gut! Die Qualität lässt selbst bei hohen Lautstärken nicht nach. Dafür sorgen die beiden 12 Watt Treiber.

Der Betrieb ist mit Akku (laut Herstellerangaben 12 Stunden Spielzeit), wie auch mit 5V Netzanbindung für den Dauerbetrieb, möglich.

Ebenso besitzt die Box einen MicroSD-Kartenslot, wenn man mal kein Bluetoothfähiges Gerät zur Hand hat. Auch ein 3,5 mm Klinke line in ist vorhanden.

Die Optik der Box wirkt durch die Bedienelemente auf der Oberseite wirklich sehr edel. Die Bedienbarkeit ist sehr gut. Sowohl die Steuerung Box, als auch die Fernsteuerung des Handys, funktionieren damit problemlos.
Die Bedienelemente sind keine Knöpfe, sondern berührungsempfindliche Sensoren unter dem Plastik. Ein Eindringen von Feuchtigkeit oder Schmutz über die Bedienelemente ist somit nicht möglich. Der Lautsprecher ist nach Herstellerangaben IPX4 zertifiziert und somit gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Ebenso sind mechanische Abnutzungen hier ausgeschlossen.

MSI: Optix MAG341CQ

MSI: Optix MAG341CQ

Seit einigen Tagen bin ich nun stolzer Besitzer dieses Monitors. Nachdem ich im Bereich der Anzeigegeräte mal locker 10 Jahre im Rückstand war, habe ich mal etwas in den Geldbeutel gegriffen und mir dieses Schmuckstück zugelegt.

Ich muss sagen Optisch ist er echt ein Hingucker!

Auch das Bild lässt nicht viele Wünsche offen. Gestochen Scharf und eine eines Games angemessene Bildwiederholrate von 100 Hz.

Einzig an die Breite des UWQHD Displays und die Auflösung von
3440 x 1440 (also 21:9) muss man sich zunächst gewöhnen. Natürlich stellt man diese auch in allen Spielen ein, die es ermöglichen, denn wer spielt schon gerne mit schwarzen Balken rechts und links. 😉

Auch muss man sich aber vor dem Kauf bewusst sein, dass man auch eine entsprechende Hardware benötigt, die diesen Monitor auch angemessen füttern kann.

Ich kann soviel sagen, dass meine ASUS STRIX GTX 1070 OC gut zu tun hat, wenn man Spiele auch mit entsprechenden Qualitätsstufen laufen lassen möchte.

Um mal eine Hausnummer zu nennen: Battlefield V spiele ich mit weitestgehend mittleren Einstellungen und erreiche im Schnitt einen Wert von ca. 75 fps. Dabei sieht das Spiel immer noch fantastisch aus.
Die Grafikkarte läuft dabei allerdings auf Volllast und generiert auch dem entsprechend Wärme.

Hat man eine schwächere Hardware kann es hier durchaus zu Einbrüchen kommen, immerhin ist die Auflösung fast 4k!

Die Verarbeitung des Monitors selbst ist absolut solide. Der Standfuß wird fest mit dem Panel verschraubt und lässt kein Wackeln zu.
Der Fuß selbst ist aus massivem Eisen und bietet daher einen absolut stabilen Stand.

Einzig die Abdeckung der Anschlüsse finde ich etwas billig verarbeitet. Der Deckel wird an der Oberseite mit Laschen fixiert und unten durch 2 Plastik-Klipps gehalten. Diese muss man aber sehr weit nach eindrücken, wenn man den Deckel wieder befestigen möchte.
Ich hatte hier schon beim Neuzustand bedenken, ob sie nicht gleich brechen würden. Ich will gar nicht wissen, wie es sich anfühlt, wenn der Monitor etwas älter und das Plastik stärker ausgehärtet ist.


An dieser Stelle hat das Produktdesign in meinen Augen etwas versagt, aber es ist ja nur eine Abdeckung, also nichts gravierendes.

Die Einstellmöglichkeiten des Monitors selbst über dessen integriertes Menü ist umfangreich.

Auch hier habe ich allerdings einen negativen Punkt gefunden. Die BuB-Funktion, also Bild und Bild ist nahezu unbrauchbar. Wenn ich hier einen Fehler in meinen Einstellungen haben sollte, bitte ich das in die Kommentare zu schreiben.

In meiner Erwartung ist das aber eine Art 2-Monitor-Betrieb über das Splitten des Bildes.

Wenn ich den Monitor aber über Displayport und HDMI parallel an den PC anschließe und diese Funktion aktiviere bekomme ich zwar beide „Monitore“ angezeigt, allerdings massiv verkleinert mit einem dicken, schwarzen Rahmen.

Ein Einstellen einer Auflösung, die theoretisch ein Nebeneinander beider Monitore bei vollem Ausfüllend er Anzeigefläche erlauben wurde, wird dieses Ziel jedoch nicht erreicht.
Im Bild oben war auf beiden Monitoren eine Auflösung von 1440 x 900 Eingestellt, was bei 3440 Pixeln also locker 2 Mal in der Breite mit KLEINEM Abstand hätte passen müssen. Das zu sehende Bild ist aber für die Funktion nicht zufriedenstellend.

Dass ich hier etwas falsch mache, oder ein Denkfehler vorliegt, schließe ich natürlich nicht aus, allerdings finde ich auch bei MSI keine Beschreibung, wie mein Vorhaben zu erreichen sein könnte.

Daher notiere ich das an dieser Stelle zunächst als einen Punkt, der mir nicht gefällt.

Auch ist in der Aufwärmphase des Monitors ab und an mal ein Knacken zu hören, was vermutlich Spannungsentlasungen durch unterschiedlich schnelles Aufwärmen der Komponenten sind. Das ist aber nicht sonderlich störend und hört nach einer Weile auch auf.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Monitor und habe mir einfach einen meiner Alten als 2. Monitor daneben gestellt, um Fenster auszulagern.

 

Aber Streamer aufgepasst!

Es handelt sich bei dem Monitor wie gesagt um eine 21:9 Monitor. Der Standard ist jedoch 16:9. Entweder ihr Streamt also mit einer 16:9 Auflösung und habt auf eurem Monitor rechts und Links schwarze Balken oder ihr Stream auf 21:9 und der Zuschauer hat oben und unten schwarze Balken, wie im TV die Kino streifen.

Alternativ kann man natürlich auf 21:9 Spielen und in seiner Streamingsoftware ein 16:9 Layout bauen, bei dem die schwarzen Balken durch nützliche Informationen zum Stream gefüllt werden, wie zum Beispiel Chat, Subs, Follower, etc.

Update
Das oben genannte „knacken“ hat sich nach einigen Wochen gelegt. Dieses Phänomen scheint nur im absoluten Neuzustand des Monitors aufzutreten. 

Fritz!Box: Die Notfall IP

Fritz!Box: Die Notfall IP

Mal wieder eine kurze Story aus dem Fundus meiner Missgeschicke.

Bei uns laufen 2 Fritz!Boxen. Eine regelt den Internetanschluss, eine Andere dient als WLAN Extender.

Nun hatte letzte Woche eben diese Fritz!Box, die als Extender dient, eine Fehler, wodurch keines der angeschlossenen Geräte Zugang zum Internet bekam.

Vermutlich hatte sich beim Aktualisieren des OS der Box eine Einstellung geändert.

Ich habe mich daraufhin auf die Box eingeloggt, um die Einstellungen zu prüfen.
Was ich jedoch nicht bemerkt habe war, dass es die Fritz!Box war, die für den Internetanschluss verantwortlich ist.

Ich war also zunächst überglücklich, als ich den vermeintlichen Fehler entdeckte. „Mensch die Box läuft ja auf Router- und nicht Repeater-Betrieb.“

Voller Freude, den Fehler so schnell gefunden zu haben änderte ich die Einstellungen. Box also auf WLAN Repeater und IP-Bezug auf DHCP umgestellt … Gespeichert und … oh shit … warum ist meine Netzwerkverbindung auf einmal getrennt?

Naja wie soll ich sagen beim Blick in die Adressleiste wurde mir klar, was ich da gerade verzapft hatte.

Ich versuchte mich erneut auf die Box einzuwählen, um die Konfiguration wieder rückgängig zu machen, doch naja die Box wartete ja auf einen DHCP Server, um eine Adresse zu bekommen.
Auch das Umstellen der 2. Box auf DHCP Betrieb brachte keine Lösung.

Ich stellte mich schon langsam darauf ein, das komplette Netzwerk und den Internetzugang mitsamt aller VOIP Telefonnummern neu konfigurieren zu dürfen.
Bei der Suche nach dem Vorgehen zum Zurücksetzen der Box auf Werkseinstellungen stolperte ich aber zum Glück über eine interessante Information.

AVM hat in die Boxen eine Hintertür eingebaut. Eine Notfall IP, über die auf die Box zugreifen kann, wenn die Box selbst keine Adresse zugewiesen bekommt.

AVM ich liebe euch dafür!

Sollte euch also ein ähnliches Missgeschick passiert sein, versucht mal eure Box über 169.254.1.1 zu erreichen.

Mir hat es auf jeden Fall viel Arbeit erspart!

Viel Erfolg.

p4web Tipp: Superlux DH-330 der Preisknaller unter den Kopfhörern

p4web Tipp: Superlux DH-330 der Preisknaller unter den Kopfhörern

Wer auf der Suche nach einem neuen Kopfhörer ist, jetzt aber nicht hunderte von Euro für einen Kopfhörer der bekannten Marken ausgeben möchte, für den habe ich an dieser Stelle einen echten Geheimtipp!

Den Superlux HD-330! 

Er wurde mir selbst von einem Freund empfohlen und ich war wirklich mehr als skeptisch bei dem Preis.

Aber ich muss sagen, der Klang ist einfach erste Sahne.
Er kann meines Erachtens in allen Belangen mit 100+ Euro Produkten mithalten.

Kristallklare Höhen und saftige Bässe, das macht richtig Spaß damit Musik zu hören.

Der Betrieb am PC ist allerdings etwas unkomfortabel, da der Kopfhörer ein Spiralkabel besitzt. Insgesamt ist es relativ kurz, lässt sich aber etwas in die Länge ziehen, wodurch aber ein gewisser Rückzug ähnlich einer Feder entsteht.
Ich habe mir hier jedoch direkt mit einem 3,5 mm Klinke Verlängerungskabel beholfen und somit diesen leicht negativen Umstand ausgeglichen.

Trotz dieses Punktes bin ich mehr als glücklich mit dem Kopfhörer.
Der Tragekomfort ist für mich optimal. Viele sprechen in den Amazon Rezessionen von zu starkem Anpressdruck der Ohrteile, was ich aber nicht bestätigen kann.
Man muss man hier jedoch beachten, dass diese Bewertung auch sehr stark von der Kopfform abhängt.

Die mitgelieferten Polster sind aus dünnem Kunststoff aber durchaus angenehm weich.
Bei warmem Wetter haben sie jedoch zu einer unangenehmen Schweißbildung geführt, weshalb ich sie gegen Velourspolster ausgetauscht habe.
Passende Polster gibt es in verschiedenen Preislagen.

Pi-Hole: Was ist das eigentlich?

Pi-Hole: Was ist das eigentlich?

Ich habe hier auf meinem Blog schon mehrere Themen zum Pi-Hole verfasst. Wie man ein Pi-Hole installiert, wie man es in eine Fritz!Box richtig einbindet, aber noch nie was es eigentlich ist.

Daher hier mal eine kurze Beschreibung und die Vorteile, die es mit sich bringt.

Man könnte jetzt ganz schlicht sagen, dass ein Pi-Hole nur ein Werbeblocker ist, aber in meinen Augen ist es mehr.
Nehmen wir das sehr weit verbreitete Browserplugin AdBlock als beispiel, welches auch Werbebanner von Webseiten entfernt.
Genau das macht ein Pi-Hole auch, was aber in meinen Augen nur ein netter Nebeneffekt des Gadgets ist.

Zunächst muss man verstehen, wie das Tool funktioniert. Wenn man eine URL in den Browser eingibt, stellt dieser Über die Internetleitung eine Anfrage an einen DNS Server (domain name system). Das ist vergleichbar mit einer Adressliste des gesamten Internet. Hier ist registriert, welche Domain (www.[…].de) auf welche Server-IP geleitet werden muss.

Genau hier schalten wir nun unser Gadget dazwischen. Prinzipiell ist ein Pi-Hole ein Filter. Wird also nun über den Browser eine DNS-Anfrage gesendet, sei es über die Eingabe einer URL oder über ein in der Seite eingebundenes Werbebanner, schaut unser Pi-Hole, ob sich diese Adresse in der Sperrliste befindet.
Ist das der Fall, wird das Ziel der entsprechenden Adresse nicht geladen.

Genau hier haben wir den Vorteil zum Browserplugin. Dieses Plugin blockiert nur Adressen, die über die Seite selbst geladen werden (wie Werbebanner), nicht aber die Seite selbst.

Beim Pi-Hole werden durchaus auch gesamte Seiten gesperrt, die es irgendwie auf die Sperrliste geschafft haben. Somit bietet das Gadget auch einen (gewissen) Schutz vor Phishing- und Betrugsseiten. Auch werden viele Übertragungen von Software Telemetrie blockiert.

Ebenso wirkt das Tool auf alle, im Netzwerk angeschlossenen Geräten Sei es PC, Laptop, Tablet oder Handy, ohne auf jedem Gerät einen eigenen Werbeblocker installieren zu müssen.

Auch bietet das Gadget ein übersichtliches Webinterface, über das man Statistiken einsehen kann. Ebenso lassen sich hier Adressen manuell sperren bzw. freigeben.

Wer sich also dafür interessiert, kann gerne meine weiterführenden Posts hierzu durchlesen.

Pi-Hole: Was brauche ich und wie richte ich das ein?

Pi-Hole: Adblocker als DNS-Server auf der Fritzbox einrichten

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