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Wenn Adrenalin nicht startet – Der iGPU/dGPU-Bug in v25.11.1

Wenn Adrenalin nicht startet – Der iGPU/dGPU-Bug in v25.11.1

Mit der AMD Adrenalin Software in Version 25.11.1 berichten Nutzer aktuell von einem nervigen Problem: Die Software startet einfach nicht, wenn ein Monitor über die integrierte GPU (iGPU) angeschlossen ist.

Typisch sieht das so aus: Man öffnet Adrenalin, sieht kurz das Start-Fenster – und dann schließt sich das Programm wieder ohne Fehlermeldung. Mit vorherigen Versionen trat dieses Verhalten nicht auf, was stark darauf hindeutet, dass der Fehler neu eingeführt wurde.

Das Problem scheint dann aufzutreten, wenn im System gleichzeitig eine integrierte Grafikeinheit plus eine dedizierte Grafikkarte aktiv genutzt wird – also ein Monitor an der iGPU hängt, ein anderer an der dGPU, oder beides gleichzeitig aktiv ist.


Was bedeuten iGPU und dGPU?

  • iGPU = integrierte Grafikeinheit (integrated Graphics Processing Unit)
    Diese ist direkt in der CPU verbaut und ermöglicht die Bildausgabe ohne separate Grafikkarte. Viele AMD-APUs verfügen über eine vergleichsweise leistungsfähige iGPU.

  • dGPU = dedizierte Grafikkarte (dedicated Graphics Processing Unit)
    Eine separate GPU wie etwa eine Radeon RX-Karte. Sie ist leistungsstärker und wird vor allem für Gaming, Rendering und grafikintensive Aufgaben genutzt.

Einige Anwender nutzen beide parallel: z. B. die dedizierte GPU für Gaming-Monitore und die iGPU für einen Zweitmonitor. Genau hier entsteht der Konflikt mit Adrenalin 25.11.1.


Mögliche Ursache des Fehlers

Während AMD dies nicht offiziell bestätigt hat, deutet vieles darauf hin, dass sich in den neuesten Treiberversionen etwas an der Art geändert hat, wie iGPU und dGPU gemeinsam angesprochen werden. Scheinbar werden die Treiber für integrierte und dedizierte GPUs inzwischen stärker voneinander getrennt, was bei Hybrid-Setups zu Fehlern führen kann.

Wenn ein Monitor über die iGPU aktiv genutzt wird, scheint die Adrenalin-Software beim Initialisieren der GPU-Konfiguration zu scheitern — und beendet sich dann sofort.


Workarounds, die momentan helfen

Bis AMD den Fehler behebt, gibt es mehrere funktionierende Übergangs-Lösungen:

✔️ 1. Monitor mit Windows + P auf die dGPU umschalten

Direkt nach dem Hochfahren mit Win + P auf „Nur zweiter Bildschirm“ umstellen, sofern dieser an der dGPU angeschlossen ist. So deaktiviert Windows die iGPU-Ausgabe und Adrenalin startet häufig normal.

✔️ 2. Alle Monitore an die dGPU anschließen

Der sicherste Weg: Einfach alle Displays an die dedizierte Grafikkarte anschließen. Dann läuft Adrenalin wie gewohnt.

✔️ 3. iGPU deaktivieren

Im BIOS oder im Windows Geräte-Manager kann die iGPU temporär deaktiviert werden. Danach startet die Software zuverlässig.

✔️ 4. Auf eine ältere Treiberversion zurückwechseln

Viele Nutzer berichten, dass ältere Versionen problemlos funktionieren. Ein Downgrade kann helfen, bis AMD ein Fix veröffentlicht.


Warum das besonders ärgerlich ist

Die Adrenalin-Software bietet weit mehr als nur Treiber-Updates: Monitoring, Bildschirmaufnahme, Tuning, Streaming, Lüfter-Steuerung und mehr hängen davon ab. Wenn sie wegen eines Fehlers nicht startet, verlieren Nutzer parallel betriebener iGPU-/dGPU-Systeme einen wichtigen Teil ihrer Hardware-Kontrolle.

Und gerade PC-Konfigurationen mit mehreren Monitoren nutzen oft beide Grafikquellen – weshalb der Bug plötzlich viele betrifft.


Fazit & Empfehlung

Bis AMD ein Update bereitstellt, sollten Nutzer mit Hybrid-Setups besonders vorsichtig sein. Wer einen Monitor an der iGPU angeschlossen hat, sollte entweder:

🔌 alle Displays an die dGPU umstecken
🔧 die iGPU deaktivieren
↩️ oder auf eine ältere Treiberversion zurückwechseln

So lässt sich der Treiberfehler zuverlässig umgehen.

Assassin’s Creed Origins: Oh nein, ein Absturz!

Assassin’s Creed Origins: Oh nein, ein Absturz!

Dieses Problem werden vermutlich viele Assassin’s Creed Origins Spieler seit einiger Zeit kennen.
Ich war davon auch betroffen. Früher lief alles ohne Probleme und seit Patch 1.20 lies sich das Spiel nicht mehr starten. Es erschien nach einem kurzen, schwarzen Bildschirm folgende Meldung:

Lange habe ich nach einer Lösung gesucht. An meiner Hardware konnte es eigentlich nicht liegen. Betroffen war folgendes System:

CPU: Intel Core i5 8600k @4,5 GHz
Grafik: Asus Strix Geforce GTX 1070 OC
Mainboard: Gigabyte Z370 HD3P
RAM: 16 GB DDR4 @2666 MHz

Die Anforderungen sollten eigentlich erfüllt sein, zumal es wie gesagt vor besagtem Patch ja lief.
Bei meiner Suche bin ich dann irgendwo über einen Forenbeitrag gestolpert, der besagte, dass ein Deaktivieren von FXAA genau das Problem beheben würde, doch wie soll man das tun, ohne in die Grafikoptionen zu kommen?

Dann fiel mir jedoch mein „Nvidia profile inspector“ ein, über den ich bei manchen Spielen die FPS limitiere. Hier müsste diese Einstellung doch eigentlich auch gehen.
Gesagt, getan, das Programm geöffnet, oben Assassin’s Creed Origins ausgewählt, die Option „Toggle FXAA on or off“ auf off gestellt, oben rechts über „Apply changes“ bestätigt, Spiel gestartet und siehe da, es lief.

Klar hat man nun leichte Einbußen in der Optik, aber immerhin läuft es. Ich bin nur mal gespannt, wann dieses Problem gefixt wird, denn eine Dauerlösung sollte das Abschalten nicht sein.

Ich hoffe ich konnte damit einigen mit diesem Problem weiterhelfen.

Update 24.02.2018

Heute habe ich zwar ein über 4 GB großes Update des Spiels downloaden können, der Fehler wurde dadurch aber dennoch nicht behoben.
Ubisoft das ist mal ein ganz schwaches Bild, was ihr hier grade abliefert!

Update 20.05.2018

Nach einiger Zeit habe ich mal wieder Assassin’s Creed gestartet und habe voller erstaunen gemerkt, dass Ubisoft dieses Problem scheinbar behoben hat.

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