Schlagwort: Keymailer Key

Seeds of Resilience: Review

Seeds of Resilience: Review

Da die Entwickler mir freundlicher Weise einen Key zur Verfügung gestellt haben, habe ich mir das Spiel mal angeschaut.

Ich muss sagen es ist ein etwas anderes Spielerlebnis. Es ist prinzipiell ein rundenbasiertes Survivalspiel. Man landet mit 3 zuvor ausgewählten Schiffbrüchigen mit einem Floß auf einer zufällig generierten Insel. Diese setzt sich, fast wie ein Brettspiel, aus Kacheln zusammen, die jeweils unterschiedliche Ressourcen liefern.

Es geht also direkt mal dran seine Überlebenden mit Hütten zu versorgen, da sie mit jeder Runde unter freiem Himmel Lebenspunkte verlieren und letztlich sterben.

Neben dem Hüttenbau darf man aber auch nicht das Sammeln von Nahrung außer Acht lassen.

Die Schwierigkeit liegt hierbei aber nicht unbedingt in dem Finden der benötigten Ressourcen, sondern darin alles auf die Überlebenden zu verteilen, denn jede Spielfigur hat nur eine begrenzte Anzahl an Aktionspunkten.

Jede Sache, die man mit dieser Spielfigur durchführt, verbraucht eine gewisse Anzahl an Aktionspunkten. Haben alle Spielfiguren ihre Aktionspunkte aufgebraucht, muss man den Tag beenden.

Je nachdem wie komfortabel die Unterkunft und wie passend die Mitbewohner, desto mehr Aktionspunkte bekommt die Figur für den nächsten Tag.
Es gibt beispielsweise weniger soziale Spielfiguren, die einen Malus an Aktionspunkten bekommen, wenn sie die Nacht in einer Hütte mit anderen Spielfiguren verbringen.
Ebenso gibt es Eigenschaften bei Spielfiguren, die die Nachtruhe anderer Spielfiguren stören, wodurch diese dann einen Malus bekommen.

Nach und nach kommen weitere Spielfiguren zufällig hinzu und erweitern damit zwar die Anzahl an Aktionspunkten, sorgen aber parallel für einen höheren Bedarf an Unterkünften und Nahrung.

An dieser Stelle möchte ich nun mit einem kleinen Kritikpunkt einsetzen. Das Spiel ist anfangs sehr interessant, wird aber nach ein paar Runden doch etwas monoton, denn alle Figuren sind vordefiniert.
Jede Figur bringt also immer die gleiche Kombination an positiven und negativen Eigenschaften mit. Hier würde mich eine zufällige Zusammenstellung viel mehr freuen, was auch den Wiederspielwert enorm erhöhen würde.

Hat man erst einmal die Eigenarten der Figuren verstanden ist es doch recht einfach sie richtig zu handhaben, da das immer gleich ist.

Aber wieder zurück zum Spiel, denn das war noch nicht alles. Neben dem normalen Überleben pfuschen einem dann auch noch die Jahreszeiten mit ins Handwerk.
So kommen immer mal wieder Stürme auf, die Gebäude je nach Haltbarkeit entweder beschädigen oder gar komplett zerstören. Das sorgt vor Allem in der Lernphase für extreme Frustmomente.

Denn hat man nicht auf das Anlegen vor Vorräten geachtet, kann es durchaus sein, dass einem Material zu reparieren fehlt, da man nicht alles zu jeder Jahreszeit alles sammeln bzw. ernten kann.
Das hat mir vor Allem in den ersten Stunden viele Neustarts beschert.

Insgesamt hat das Spiel durchaus interessante und neue Ansätze, könnte aber in gewissen Dingen etwas mehr Zufälligkeit vertragen.

Bei einem Preis von knapp 14,00 € kann man hier aber prinzipiell nichts falsch machen, wenn man auf rundenbasierte und total entschleunigte Strategiespiele steht.

Journey of Life: Was kann das Spiel?

Journey of Life: Was kann das Spiel?

Nachdem mir die Entwickler auf Keymailer einen  Key zum Testen haben zukommen lassen und ich nun auch schon ein Wenig Zeit im Spiel verbracht habe, möchte ich ein erstes Fazit ziehen.

Das Grundgerüst des Spiels sieht erstmal sehr vielversprechend aus.
Zunächst denkt man sich „och schon wieder ein Survival Spiel wie jedes Andere“ doch dann kommen ein paar Kleinigkeiten, die es doch sehr einzigartig machen.

Das Spiel setzt auf auf eine sehr detaillierte technische Schiene. Nicht umsonst wird in der Steambeschreibung von einem Ingenieur gesprochen,d er alles hinter sich lässt und in die Wildnis zieht.

Es gibt sehr viele Maschinen, die auch zum Teil physisch über Zahnräder und Getriebe betrieben werden müssen. Auch das Reparieren der Axt hat mir richtig gut gefallen. Man repariert sie nicht im klassischen Stil, sondern baut einen Schleifstein und schleift sie wieder scharf.

Auch die physikalische Komponente hat mir sehr gut gefallen. So muss man Tonformen am Feuer brennen, Wasser abkochen und fleisch braten.
Hierbei ist aber immer der Abstand zum Feuer wichtig, denn ein Feuer ist in diesem Spiel je nach Abstand unterschiedlich heiß.

Ebenso verhält es sich bei der Grillplatte, die man nach einem Upgrade der Feuerstelle erhält. Diese ist in der Mitte heißer, als am Rand.

Diese Punkte lassen auf ein wirklich sehr detailreiches Spiel hoffen.

Jedoch überwiegen momentan aber auch ein paar Frustpunkte, die mich dann so weit gebracht haben, das Spiel erstmal beiseite zu legen.

So verschwinden beim Laden eines Spielstandes manche Bauten, sowie alle kultivierten Pflanzen. Ein testen des Farmings war somit nicht möglich.

Auch gibt es scheinbar (außer einer Meldung) noch keinen wirklichen Nachteil, wenn man rohes Fleisch oder dreckiges Wasser trinkt.

Insgesamt wirkt das Spiel noch sehr roh und UI-technisch noch nicht ausgereift. Hier sollten die Entwickler auf jeden Fall noch nachsteuern.

Dennoch ist dieses rohe Grundgerüst schon sehr vielversprechend und ich werde es weiter im Blick behalten. Schließlich ist das Spiel noch im Early Access und somit noch nichts fertig.
Auf dem offiziellen Discord erscheinen mir die Entwickler sehr aktiv und auch bemüht Fehler zu beheben und das Feedback der Community umzusetzen.

Dafür gibt es von mir auf jeden Fall schon mal einen großen Pluspunkt.

STAXEL: Review meiner ersten Stunden

STAXEL: Review meiner ersten Stunden

Nachdem mir die Entwickler über Keymailer einen Key zum Testen von Staxel zur Verfügung gestellt haben, möchte ich hier ein kurzes Review zu meinen Eindrücken der ersten Stunden schreiben.

Zunächst landet man beim Start eines neuen Spiels im Charakter Editor. Hier sieht man schon, was einen erwartet. Pixelart in Perfektion.
Zunächst etwas verwirrend ist es das Geschlecht des Charakters korrekt einzustellen, da sich zunächst nichts wirklich ändert.

Man kann sowohl als Männlein, wie auch Weiblein Langhaarfrisuren, Pferdeschwänze und Kleidchen auswählen. Anfangs hat man standardmäßig einen Rock sowie eine Langhaarfrisur. Stellt man nun auf einen männlichen Charakter um, ändert sich auf den ersten Blick also nichts.
Erst wenn man genau hinschaut, erkennt man, dass die angedeuteten Brüste der Spielfigur erscheinen und verschwinden. Das ist eigentlich die Einzige Änderung, die die Geschlechterauswahl beeinflusst.

Hier wäre es wünschenswert, wenn ebenso Frisuren und Kleidung gefiltert würden. Das würde einiges an anfänglicher Verwirrung verhindern.

Hat man dann seine Spielfigur erstellt landet man in einer quietschbunten Welt. Direkt wird man durch einen NPC in Empfang genommen, der als eine Art Tutor fungiert, was ich als sehr gut gelungen empfinde.

Man hat keine extremen Texte zu lesen, die einem das Spiel erklären, sondern wird Schritt für Schritt herangeführt.

Insgesamt wirkt das Spiel sehr Minecraft ähnlich mit einer allerdings sehr kleinen Spielfläche.

Es geht prinzipiell darum, eine verlassene Farm neu aufzubauen und zu erweitern. Hierfür werden einem von der kleinen Gemeinde nach und nach Hilfen und Items zur Verfügung gestellt.
Natürlich muss man sich auch selbst Material und Gegenstände craften, um sein Projekt vervollständigen zu können.

Zwischenzeitlich wollen auch noch neue Bewohner in das Dorf ziehen, für die man sich als Baumeister zum Bau der Wohnhäuser zur Verfügung stellen kann.
Hier gibt es immer gewisse Vorgaben, die ein Haus erfüllen muss, um als vollständig zu gelten.

Das nötige Geld zum Bau der Gebäude muss man sich durch den Anbau der verschiedensten Früchte und Gemüse auf der eigenen Farm verdienen.

Insgesamt ist das Spiel auf jeden Fall für Kreative Köpfe, die sich im Minecraft Stil austoben wollen sehr gut geeignet.
Es gibt die verschiedensten Dekomöglichkeiten und Einrichtungsgegenstände für ein individuelles Gestalten der Gebäude.

Als reinen Farmsimulator würde ich das Spiel nicht bezeichnen. Hierfür ist der Farming-Aspekt zu einfach gehalten. Auch weiß ich (noch) nicht, wie sich dieses Spiel im Bereich der Langzeitmotivation verhalten wird.

Ich könnte mir vorstellen, dass es für solche „nicht Perfektionisten“ wie mich, die sich mit einem einfachen Haus in Blockform schon zufrieden geben, auf Dauer etwas langweilig werden könnte.
Jedoch muss ich dazu sagen, dass ich das Spiel erst in seinen Möglichkeiten angekratzt habe.

Ich bin gespannt, welche Überraschungen es noch für mich bereit hält.

Archive

Diese Seite benutzt Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung

ON AIR
Stream ist aktuell offline