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Nvidia: Der neue nvenc Codec

Nvidia: Der neue nvenc Codec

Ich habe gestern mal den neuen nvenc Codec beim Streamen getestet und muss sagen, dass ich begeistert bin.

Bislang stand sich der nvenc Codec ja nicht unbedingt für gute Bildqualität und war daher nur für Streamer mit schwacher CPU zu empfehlen.

Doch diese Tatsache hat sich nun geändert. Der neue nvenc Codec liefert ein absolut brillantes Bild und entlastet dabei massiv die CPU, was grade bei CPU-lastigen Spielen sehr angenehm ist.

Für ein angenehmes Streamen ist dabei nichtmal eine GTX 1080 notwendig. Ich konnte gestern Battlefield V, mit einer GTX 1070, bei weitestgehend maximalen Einstellungen, ohne merkbare Einbußen streamen.

Während meine CPU mit dem x264 Codec stellenweise durchaus merkliche Spitzen aufzeigte, lief gestern alles absolut entspannt ab.

Also jeder, der keinen dicken Streming-PC zuhause stehen hat und dessen Hardware sich im mittleren Segment bewegt, der sollte den neuen nvenc Codec mal testen.
Zu beachten ist nur, dass der neue Codec derzeit noch nicht in einer Releaseversion von OBS vorhanden ist. Momentan muss man noch den Release Candidate 2 manuell installieren.

https://github.com/obsproject/obs-studio/releases/tag/23.0.0-rc2

Ich gehe aber mal davon aus, dass der Release der neuen Version von OBS nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.

Es würde mich mal interessieren, welche Erfahrungen ihr mit dem Codec gemacht habt. Schreibt mir einfach eure Meinungen in die Kommentare.

Nvidia: Freestyle nun verfügbar

Nvidia: Freestyle nun verfügbar

Nvidia hat in der Betaversion seiner Software Experience ein neues Feature namens Freestyle hinzugefügt.
Zum starten der Betaversion öffnet ihr Experience, klickt rechts oben auf das Zahnrad und wählt unter dem Nvidia Logo die Option mit der experimentellen Funktion. Nun wird die Beta Version aktiviert und Freestyle kann über die Tastenkombination Alt+Z im Spiel aufgerufen und angepasst werden.

Über Freestyle lässt sich das Erscheinungsbild von Spielen anpassen. Ähnliche Optionen kennt man von Tools wie SweetFX oder Reshade. Diese beiden haben aber den unsicheren Nebeneffekt, dass sie von einigen Spielen als Cheat erkannt werden, da man über diese Tools auch Cheatähnliche effekte erreichen kann.

So zum Beispiel auch bei World of Warships, in dem ich bisher Freestyle getestet habe.
Das Nvidia Tool wurde jedoch von Wargaming offiziell als unbedenklich und unproblematisch und somit erlaubt eingestuft.

Nvidia Nutzer haben nun also die Möglichkeit relativ sicher in den Genuss von Grafikanpassungen zu kommen.
Ich bin mal gespannt, wie lange es dauert bis AMD nachzieht und ein ähnliches Feature raus bringt. Lange dürfte es in der Regel nicht dauern.

Hier noch ein Screen aus dem Hafen von World of Warships, der die optische Änderung gut zeigt.

Dieser Sceenshot wurde mit folgenden Freestyle Einstellungen aufgenommen:

Details: 100% | 60% | 55% | 0%
Farben: 70% | 50%
Stimmung: 0.5 | 25% | 40%

Viel Spaß beim Anpassen eurer Spiele.

„Nvidia nach Hause telefonieren!“

„Nvidia nach Hause telefonieren!“

Seit ich das Pi-Hole installiert habe, ist mir ein massiver, geblockter Datenstrom mit einem Link, in dem Nvidia zu erkennen war, aufgefallen.
Nach kurzer Internetsuche habe ich erfahren, dass wohl Nvidia Experience massiv nach Hause telefoniert und Telemetriedaten schickt.

Diese beinhalten die installierten Spiele, Grafikeinstellungen und wie oft was gespielt wird.

Der Datenverkehr lässt sich aber auch ganz einfach für Leute, die das PiHole nicht im betrieb haben, abschalten.

Folgende Schritte sind durchzuführen:

1. Rechtsklick auf die Windows Startfläche –> suchen
2. Editor eingeben, es wird daraufhin der Editor gefunden. Rechtsklick drauf und als Administrator ausführen.
3. Datei –> Öffnen: C:\Windows\system32\drivers\etc – Hier findet hier eine Datei namens „hosts“ diese öffnen.
4. Folgenden Abschnitt einfach ans Ende der Datei anfügen:

# nVidia Telemetry

127.0.0.1 gfswl.geforce.com
127.0.0.1 gfe.geforce.com
127.0.0.1 telemetry.nvidia.com
127.0.0.1 gfe.nvidia.com
127.0.0.1 telemetry.gfe.nvidia.com
127.0.0.1 events.gfe.nvidia.com
::1 gfswl.geforce.com
::1 gfe.geforce.com
::1 telemetry.nvidia.com
::1 gfe.nvidia.com
::1 telemetry.gfe.nvidia.com
::1 events.gfe.nvidia.com

5. Speichern und schließen.

Nun sollten die Telemetrieübermittlungen gestoppt sein.

Was wird geändert?

Experience ermittelt auch weiterhin seine Telemetriedaten und versucht diese zu übermitteln.
Die Hosts Datei lenkt diese aber um, sodass die Daten nicht zu Nvidia gesendet werden, sondern an die IP 127.0.0.1 was letztlich der eigene PC ist.
Experience wird somit nicht in seiner Funktion beschränkt, die Daten verlaufen aber auf dem eigenen PC im Sande.

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