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Raspberry Pi Zero W: automatische WLAN Verbindung

Raspberry Pi Zero W: automatische WLAN Verbindung

Immer wieder kommt es beim Zero W zu Abbrüchen bei der WLAN Verbindung.

Dies kann die unterschiedlichsten Ursachen haben. Ich musste leider feststellen, dass der Pi nicht automatisch die Verbindung wieder aufbaut.

Nach etwas Suchen im Internet bin ich dann über ein reconnect Skript gestolpert.
Hierfür wir das Skript /usr/local/bin/checkwifi.sh angelegt.

#!/bin/bash

# IP des Servers, der für die Verbindung geprüft werden soll (hier der Google DNS Server)
SERVER=8.8.8.8

# Schickt 2 Pinks mit der Ausgabe zu /dev/null
ping -c2 ${SERVER} > /dev/null

# Wenn das Ergebnis ($?) nicht 0 ist
if [ $? != 0 ]
  then
# Neustart des WLAN Interface
  sudo ifdown --force wlan0
  sudo ifup wlan0
fi

Anschließend wird das Script über crontab -e automatisiert:
*/5 * * * * /usr/bin/sudo -H /usr/local/bin/checkwifi.sh >> /dev/null 2>&1

In meinem Fall wird das Skript alle 5 Minuten ausgeführt.

Jedoch wollte der Reboot meiner Verbindung nicht funktionieren. Sie wurde zwar abgebaut, aber nicht wieder hergestellt.
Ich durfte beim Befehl sudo ifup wlan0 immer die Meldung run-parts /etc/network/if-pre-up.d/wpasupplicant exited with return code 1 lesen.

Nach weiterem Suchen fand ich ehraus, dass sich die Befehle ifdown und ifup auf die Angaben in der Datei /etc/network/interfaces beziehen.
Diese ist aber in der neusten Raspbian Version, die auf Debian Stretch beruht, leer. Doch daran sollte es nicht scheitern, also kurzerhand die Datei editiert und die nötigen Informationen eingefügt:

allow-hotplug wlan0
iface wlan0 inet manual
wpa-roam /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf
iface default inet dhcp

Jedoch weiterhin keine Änderung. Immer noch der Fehler beim Starten des WLAN. Also weiter suchen…

Letztlich stolperte ich dann über die Lösung. Sehr unscheinbar in den Kommentaren einer ähnlichen Fehlerbeschreibung.
Nach Eingabe des Befehls sudo ip link set wlan0 up funktionierte das Beenden und Aufbauen der Netzwerkverbindung problemlos.

Raspberry Pi Zero W: WLAN Konfiguration headless

Raspberry Pi Zero W: WLAN Konfiguration headless

Hallo zusammen, mal wieder eine kleine Hilfestellung von meiner Seite bei einem Problem, mit dem ich mich vor ein paar Tagen auseinander setzen musste.

Ich habe mir für ein Projekt, was ich hier auch bald noch vorstellen werde, einen Raspberry Pi Zero W zugelegt ohne jedoch ein mini-HDMI kabel oder einen Adapter zu besitzen. Ich muss zugeben, das war von meiner Seite zunächst einfach nur ein Fehler bzw das „mini“ in der Produktbeschreibung überlesen.

Jedoch stand ich nun vor der Problematik, wie ich den Pi nun headless konfiguriere.
Zunächst habe ich mir das neuste Raspbian in der Lite Version auf mittels des Tools Etcher auf meine SD Karte Geschrieben.
Einen Desktop brauche ich für mein Vorhaben nicht, daher nur die Light Version.

Nach erfolgreichem Schreiben habe ich die SD Karte erneut in meinen Kartenleser gesteckt. Nun konnte ich auf die boot Sektion von Raspbian zugreifen.
Über Tutorials im Internet habe ich erfahren, dass ich nun einfach nur eine leere Datei mit dem Dateinamen „ssh“ ohne “ und ohne Dateiendung anlegen muss, um ssh auf dem Pi zu aktivieren. Das war nun weniger das Problem.
Etwas geklemmt hat es bei der Konfiguration des WLAN Zugangs.

Hier findet man zwar auch viele Beschreibungen, die sagen man solle eine Datei Namens „wpa_supplicant.conf“ und folgendem Inhalt anlegen:

ctrl_interface=DIR=/var/run/wpa_supplicant GROUP=netdev
update_config=1

network={
ssid=“NAME DES NETZWERKS“
psk=“NETZWERKSCHLÜSSEL“
key_mgmt=WPA-PSK
}

Jedoch stellte mein Pi damit nie eine Verbindung her. Ich nutze eine Fritzbox mit WPA2 Verschlüsselung.
Lange habe ich gesucht und schließlich in den Kommentaren eines Tutorials die Lösung gefunden. Ich musste die Datei um eine Zeile erweitern und siehe da, der Pi stellte eine Verbindung her.

ctrl_interface=DIR=/var/run/wpa_supplicant GROUP=netdev
update_config=1
country=DE

network={
ssid=“NAME DES NETZWERKS“
psk=“NETZWERKSCHLÜSSEL“
key_mgmt=WPA-PSK
}

Vielleicht kann ich mit dieser Beschreibung jemandem das stundenlange Suchen ersparen.

Viel Erfolg!

Pi-Hole: Adblocker als DNS-Server auf der Fritzbox einrichten

Pi-Hole: Adblocker als DNS-Server auf der Fritzbox einrichten

  • Ihr habt euren Pi-hole Adblocker als DNS-Server in euer Heimnetz eingefügt?
  • Der Seitenaufbau diverser Seiten hat sich dadurch enorm verschlechtert?
  • Die Seite wird scheinbar erst nach einem Timeout aufgebaut?

Dann habt ihr vermutlich den gleichen Fehler gemacht, wie ich zunächst.

Ich hatte eben diese Phänomene nach dem Einbinden des Pi-hole in mein Heimnetz. Der Zähler der Querys war Tag für Tag jenseits der 30.000. Der Anteil der geblockten Querys lag bei +/- 60%.
Das alles machte mich doch recht stutzig. Allein die Anzahl der Anfragen konnte schon nicht stimmen. Daraufhin habe ich mir meine Konfiguration auf der Fritzbox noch einmal angeschaut.
Nach einiger Zeit habe ich dann den Fehler gefunden.

Ich hatte den offensichtlichsten, aber falschen DNS-Server gesetzt. Ich dachte mir „Naja sind ja Internetanfragen, also setze ich den Pi-hole einfach mal als Internet DNS-Server:

Genau an dieser Stelle unter „Internet – Zugangsdaten – DNS-Server“ ist es jedoch falsch!

Ich bin jetzt kein Fachmann, aber hier scheint eine Art Schleife zu entstehen, die Anfragen eine gewisse Zeit zwischen Pi-hole und Router im Kreis schickt, bis es letztlich zum Timeout kommt. Dadurch wird der Seitenaufbau zum Teil erheblich verzögert.

Die richtige Einbindung ist unter „Heimnetz – Heimnetzübersicht –  Netzwerkeinstellungen. Dann rechts den Button „IPv4 Adressen“ drücken.

Anschließend gibt man an dieser Stelle die IP des Pi-hole unter „Lokaler DNS-Server“ ein. Dann klappt es auch wieder mit dem schnellen Seitenaufbau. 😉😀

Ein Tutorial zur Einrichtung eines PiHole gibt es hier:

Pi-Hole: Was brauche ich und wie richte ich das ein?

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