Kategorie: Ratgeber

NVIDIA: Broadcast Software – Ressourcenhunger

NVIDIA: Broadcast Software – Ressourcenhunger

Vor ein paar Wochen hatte ich von der beeindruckenden Leistung von NVIDIA’s RTX Voice berichtet. An dieser Meinung hat sich auch bis jetzt nichts geändert. Doch NVIDIA hat die Tools weiter ausgebaut. RTX Voice ist nun auch offiziell und ohne Workarround mit GTX Karten kompatibel.
Für Besitzer von RTX Karten wurde die Software NVIDIA Broadcast entworfen.

NVIDIA: RTX Voice – beeindruckend!

Hier findet sich neben dem Voice Filter nun auch ein Kamerafeature, was es einem ermöglicht auch ohne Greenscreen den Hintergrund des Kamerabildes ausblenden zu lassen.

Ein prinzipiell klasse Feature, was für meinen Geschmack aber noch einige Optimierungsarbeit benötigt.
Es arbeitet im Grunde ganz ordentlich, klar flimmert das Bild besonders bei schnellen Bewegungen um einiges mehr, als bei dem klassischen Greenscreen Setup, schließlich wird der Hintergrund auch von einer „KI“ erkannt und gefiltert, aber das Resultat ist für mich OK.

Doch dann merkte ich komisches Ruckeln in Spielen, die zuvor sauber gelaufen sind. Auch mein Hardware Monitor zeigte eine seltsame Veränderung der Leistungswerte.

Also schaute ich mir mal den Leistungsverlauf des Kamerafilters im Leerlauf des PCs an und war leicht erschrocken.

Das Leistungsdiagramm zeigte bei geöffneter Videovorschau mit aktiviertem Filter in der Broadcast Software folgenden, fast konstanten Wert.

GPU Auslastung Broadcast Kamerafilter aktiv
GPU Auslastung mit Broadcast Kamerafilter aktiv

Allein der Kamerafilter im Vorschaubild bei einer Kameraauflösung von 1920×1080 bei 30 FPS generiert eine GPU Auslastung von im Schnitt 21% (getestet mit einer leicht übertakteten RTX 2070 SUPER).
Dieser Wert war dann doch höher, als ich erwartet hatte. Klar ist da einiges an Berechnung nötig, aber mit über 20% hatte ich nicht gerechnet.

Doch das ist noch nicht alles. Ich habe dann mal den Hintergrundfilter deaktiviert und siehe da, wie erwartet sank die GPU Auslastung ab.

GPU Auslastung mit Broadcast Kamerafilter inaktiv
GPU Auslastung mit Broadcast Kamerafilter inaktiv

Nun lag die GPU Auslastung bei nahezu konstanten 6%. Somit braucht die KI ca. 15% der GPU Leistung, um den Hintergrund zu filtern.
Doch nun kommen wir zu dem Punkt, der mich wirklich erschreckt und der mich auch irgendwie ärgert. Beim Schließen der Broadcast Software hatte ich zufällig noch den Ressourcenmonitor offen und sah so folgendes Bild…

GPU Auslastung mit Broadcast geschlossen
GPU Auslastung mit Broadcast geschlossen

Die GPU Auslastung fiel um weitere 3% ab. Somit benötigt die Broadcast Software 3% der Leistung einer RTX 2070 SUPER um ein Kamerabild zu rendern?
Man könnte nun mit der Full HD Auflösung argumentieren, doch ein Wechsel auf 1280×720 (30 FPS) ergab nur um etwa 1% niedrigere Werte als bei Full HD.

Selbst 640×480 (30 FPS) verringerte die Werte nur um 2-3% im Vergleich zu Full HD

Mein Fazit

Somit bleibt als Fazit nur zu sagen, dass es wirklich ein enorm gutes Feature ist und ich es auch sicher weiter im Blick behalte. Für den praktischen Einsatz ist es aber in meinen Augen noch viel zu leistungshungrig.
An dieser Stelle muss NVIDIA noch dringen nachbessern, um es für Streamer interessant zu machen.

Discord: Vorsicht beim Einrichten

Discord: Vorsicht beim Einrichten

Vor Kurzem ist mir aufgefallen, dass bei einem Discord Server, den ich moderiere, die Email Verifizierung nicht funktionierte.

Das Verifizierungslevel ist auf medium gesetzt, dennoch konnten Nutzer direkt nach Erstellen eines Accounts, ohne Abwarten der 10 Minuten und ohne Verifikation der Email Adresse den Server betreten, schreiben und die Voice Channels nutzen.

Nach einigem Suchen habe ich dann den Fehler gefunden. Auf dem Server läuft ein Bot, der jedem neuen Nutzer direkt eine Rolle automatisch zuweist.
Nun scheint es aber so, dass sich das Verifizierungslevel von Discord selbst nur auf die @everyone Rolle, also auf Nutzer komplett ohne zusätzliche Rolle, bezieht.

Weist ihr einem Nutzer nun manuell oder über einen Bot eine Rolle zu, wertet Discord diesen User als „von euch verifiziert“ und ignoriert damit die eigene Sicherheitsrichtlinie.

Wer das nicht weiß, der bastelt sich sehr schnell ein Schlupfloch für Spammer und Trolls.

Daher rate ich von einem automatischen Zuweisen von Rollen für neue Nutzer ausdrücklich ab. Allgemein sehe ich das aber als einen Fehler im Discord Rechtesystem an, die irgendwann hoffentlich nachgebessert wird.

NVIDIA: RTX Voice – beeindruckend!

NVIDIA: RTX Voice – beeindruckend!

RTX Voice ist ein intelligenter Filter für Hintergrundgeräusche, der in meinen Augen wirklich beeindruckend gut funktioniert. Laut Aussage meiner Gesprächspartner, verändert das Tool die eigene Stimme in keinster Weise. Die Unterdrückung von Hintergrundgeräuschen dagegen funktioniert blendend.
Ich konnte direkt neben meinem Mikrofon laut in die Hände klatschen, ohne dass es von meinen Gesprächspartnern wahrgenommen wurde. Selbst das Klatschen während gleichzeitigem Sprechen wurde zu 100% herausgefiltert.

Auch andere Geräusche, wie das (laute) Abstellen eines Wasserglas auf dem Tisch direkt neben dem Mikrofon, das klappern von Besteck auf einem Teller, sowie das Rasseln eines Schlüsselbunds wurden zuverlässig gefiltert.
Sowohl als alleiniges Geräusch, als auch gemischt mit Stimme.

Meine Gesprächspartner konnten in jedem Testszenario nur meine Stimme hören.

Nur den Nutzen des Filters für die eigen Wiedergabe stelle ich noch in Frage. Denn hier werden alle Ausgaben in einen Kanal zusammen gemischt. Das Heißt man kann im Lautstärkemixer nicht mehr Programme separat regeln. Ich sehe darin eher einen optionalen, temporären Einsatz, wenn ein Gesprächspartner zum Beispiel über eine sehr schlechte Qualität verfügt und man diese auf dem eigenen Rechner unterdrücken muss.

Auch das Setup ist sehr simpel, einfach diesen Anweisungen folgen: https://www.nvidia.com/en-us/geforce/guides/nvidia-rtx-voice-setup-guide/ 

The Cycle: Ratgeber – Wie werde ich gut?

The Cycle: Ratgeber – Wie werde ich gut?

Aller Anfang ist schwer. Das gilt überall und besonders in The Cycle. Dieses Spiel ist sehr stark abhängig von Erfahrung und richtigen Taktiken.
Grade für neue Spieler sind es sehr viele Informationen, die verarbeitet werden müssen. Es benötigt einige Zeit, bis man weiß, was man zu welcher Zeit priorisieren sollte.

Daher direkt zum ersten Tipp: Lasst euch nicht direkt in den ersten Runden entmutigen!

Weiterhin möchte ich sagen, dass ihr hier jetzt keine „Das ist das Beste“ Aufstellung erwarten dürft. Ich bin ein absoluter Gegner von solchen Listen.

Den was für den Einen „das Beste“ ist, kann unter Umständen dem Nächsten überhaupt nicht liegen. Daher empfehle ich immer auf den Schießstand zu gehen und mal alle Waffen und Fähigkeiten zu testen.
Den Schießstand erreicht ihr indem ihr im Spiel „Q“ drückt, dann auf „Spielen“ klickt und unten rechts den Schießstand auswählt. Nach kurzem Laden befindet ihr euch in einem Raum mit vielen Konsolen. Jede Konsole führt zu einem anderen Contract, wo ihr deren Funktionsweise testen könnt.
Ganz links findet man an der Wand eine einzelne Konsole. Diese bringt euch zum eigentlichen Schießstand. Hier liegen alle Waffen herum, die im Spiel verfügbar sind.Die Aufteilung ist basierend auf ihrer effektiven Kampfreichweite.
Ganz hinten findet ihr Fähigkeiten, Sniper und Spezialwaffen. Weiter vorne in Richtung der Ziele befinden sich die Sturmgewehre und Waffen für mittlere Distanzen. Ganz vorne SMG, Schrotflinten und Pistolen.

Die Waffen auf dem Schießstand sind zwar nur die Basis-Versionen, also komplett ohne Mods, man kann sich aber dennoch einen guten Eindruck von ihrem allgemeinen Handling machen.
Das ist in meinen Augen um Längen besser, als sich in irgendwelche ausgerufenen Metawaffen zu zwingen.

Tipp 3: Spielt das Spiel nicht wie ein Battle Royale!

The Cycle ist kein Battle Royale, also sollte man es auch nicht auf diese Art spielen. Es ist nicht nötig einen Spieler Zwingend zu erledigen. Oftmals ist das sogar von nachteil, da es unnötig Zeit benötigt, die definitiv keine 5 VP (Victory Points) wert ist.
Seht das PvP mehr als ein Werkzeug, um sich lukrative Aufträge zu sichern. Denn behaltet immer im Hinterkopf, man gewinnt über Punkte, nicht über Kills.

Spielt parallel! – Man benötigt keine 2 oder mehr Spieler, um Mineralien zu machen. Wenn ihr im Team spielt, verteilt euch in einem überschaubaren Bereich und macht verschiedene Dinge parallel.
Achtet aber dennoch immer darauf, dass die Entfernungen nicht zu groß werden, um sich bei Bedarf (vor Allem im PvP) unterstützen zu können.

In random Gruppen ist auch das „com wheel“ ein sehr starkes Tool (V halten). Mitspieler reagieren vielleicht nicht aktiv darauf, dennoch bekommen sie auf diese Art mit, was ihr plant.
Denn über den fehlenden Support von „Noobs“ lästern ist leicht, aber in meine  Augen nicht gerechtfertigt, wenn man ihnen keine Informationen zur Verfügung stellt.

Windows 10 Hosts Datei als Ausnahme im Windows Defender

Windows 10 Hosts Datei als Ausnahme im Windows Defender

Vor nunmehr einigen Jahren habe ich mal eine Möglichkeit beschrieben, wie man über die hosts Datei die Übertragung der Telemetrie von Windows und Nvidia abstellen kann.

Windows 10 Telemetrie abstellen

Durch eines der letzten Windows 10 Updates erkennt der Windows Defender eine manuell veränderte hosts Datei allerdings als Bedrohung und setzt die Änderungen zurück.

Dies kann man jedoch verhindern, indem man die hosts Datei als Ausnahme im Windows Defender angibt.

Das macht ihr wie folgt:

  1. Windows Startmenü öffnen und die Einstellungen öffnen (Zahnrad).
  2. „Windows Sicherheit“
  3. „Viren- & Bedrohungsschutz“
  4. Unter „Einstellungen für Viren- & Bedrohungsschutz“ auf „Einstellungen verwalten“ klicken
  5. Nach unten scrollen und unter „Ausschlüsse“ auf „Ausschlüsse hinzufügen oder entfernen“ klicken
  6. Auf da + klicken und die Option „Datei“ auswählen
  7. Nun in C:\Windows\system32\drivers\etc navigieren und die hosts Datei hinzufügen

Nun sollte das Verändern der Datei kein Problem mehr sein.

Alternativ kann man sich natürlich auch einfach einen Pi-Hole ins Netzwerk hängen und hat einen Schutz für das gesamte Netzwerk.

Pi-Hole: Was ist das eigentlich?

D.JS: Herausfiltern von Discord Invites & Informationen des Zielservers

D.JS: Herausfiltern von Discord Invites & Informationen des Zielservers

Die neuste Erweiterung meines The Cycle Discord Bots sollte ein Filter sein, der Discord Einladungen automatisch löscht bzw. mit einer Whitelist abgleicht, ob ein Link zugelassen ist..

Die Idee war recht simpel, doch in der Umsetzung stand ich auf einmal vor dem Problem einen Discord Link überhaupt zu identifizieren, auch wenn er in einen Text verpackt ist.
Als wäre das nicht schon Aufgabe genug, gibt es ja zig Variationen diese Links. Zusätzlich wollte ich ja dann auch nicht nur den Link selbst auf eine Whitelist setzen, sondern bestenfalls den Zielserver, sodass letztlich alle generierten Links zu einem solchen Server zugelassen sind.

Meine Suche verlief jedoch zunächst nicht sehr erfolgreich. Viele gefundene Ansätze passte nicht wirklich in mein Konzept. Im letzten Schritt kontaktierte ich dann auf dem offiziellen Discord von D.JS die Community und hatte innerhalb von 2 Minuten doch tatsächlich einen brauchbaren Ansatz, der letztlich auch eine Lösung lieferte.

Um vielleicht Anderen, die vor dem gleichen Problem stehen, die Suche zu vereinfachen, hier ein Auszug, wie ich das gelöst habe.

Zur Identifikation des Links in einer Nachricht verwendet man RegEx (Regular Expression) das genaue Suchmuster für Discord Links wurde mir glücklicher Weise direkt von einem Communitymitglied mit geliefert.

Letztlich sieht dann die Suche wie folgt aus:

let DiscordInvite = /(https:\/\/)?(www\.)?(discord\.gg|discord\.me|discordapp\.com\/invite|discord\.com\/invite)\/([a-z0-9-.]+)?/i;
DiscordInvite = DiscordInvite.exec(message.content);

Dies gibt in dann in DiscordInviteein Array mit diversen Informationen zum gefundenen Link aus. Der Link selbst befindet sich dabei auf Position 0.

discordInvite = discordInvite[0];

Der Erste Teil meines Ziels war somit Erreicht. Möchte man übrigens nur feststellen, ob ein Link vorhanden ist, kann man auch einfach nur

DiscordInvite = DiscordInvite.test(message.content);

nutzen. Hier bekommt man dann ein true bzw. false.

Die letztlichen Informationen über den Zielserver kann man dann über

client.fetchInvite(discordInvite).then(invite => { }

abrufen. invite.guild.id liefert dann zum Beispiel die ID des Zielservers, invite.guild.name den Namen, und so weiter.

Ich hoffe ich konnte mit diesem kurzen Abriss dem Einen oder Anderen helfen. In diesem Sinne viel Spaß mit eurem Discord Bot.

Falschmeldung(en) über Android Tracking Update

Falschmeldung(en) über Android Tracking Update

Momentan schwappt wieder eine laute Welle des Aufschreis durch das Internet, die einfach nur schlecht recherchiert ist.

Es geht um das so genannte COVID-19 tracking Update von Android. Hier hat jemand in den Einstellungen der Google Dienste folgendes gefunden und direkt eine Welle los getreten, ohne sich mal zu informieren, was das genau ist.

Andere sind dann natürlich auf diese Welle mit aufgesprungen und haben somit dieser Falschmeldung weiter Auftrieb verschafft. Leider Alltag im Internet mittlerweile. Allein das Öffnen und Lesen der Folgeseite hätte schon etwas Skepsis hervorrufen müssen, ob das nun wirklich eine Tracking Funktion von Android ist.

Um es kurz zu fassen: NEIN es ist keine böse böse Tracking Funktion, die ohne berechtigungen einzuholen einfach so auf euer Handy installiert wurde.
Es ist auch kein heimliches Android Update. Es ist ein Dienst, den euer Google Konto den kommenden Apps der Gesundheitsämter zur Verfügung stellt.

Die einzige Funktion dieses Dienstes ist das Erstellen einer Geräte ID, die dann von den Trackingapps genutzt werden kann, sowie das Bereitstellen der Schnittstelle der Weitergabe von Benachrichtigungen.

Wer es genauer wissen möchte kann dies hier nachlesen: https://support.google.com/android/answer/9888358?hl=de

Hier findet man auch die Voraussetzungen für die Nutzung dieser Funktion

Voraussetzungen

  • Laden Sie die App der für Ihre Region zuständigen Gesundheitsbehörde herunter. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Behörde, ob eine App verfügbar ist.

  • Aktivieren Sie auf Ihrem Smartphone Bluetooth.

  • Aktivieren Sie die Standorteinstellung Ihres Smartphones. Das System sucht nach Bluetooth-Signalen. Dabei erfasst oder verfolgt es Ihren Standort nicht.

Somit ist der ganze Aufschrei mal wieder nur eine modernwe Hexenjagd einer nicht existenten Hexe, die durch ein paar sehr schlecht recherchierende Newsposter gestartet wurde.
Sehr sehr traurig, wie ich finde.

Fritz!Box: Die Notfall IP

Fritz!Box: Die Notfall IP

Mal wieder eine kurze Story aus dem Fundus meiner Missgeschicke.

Bei uns laufen 2 Fritz!Boxen. Eine regelt den Internetanschluss, eine Andere dient als WLAN Extender.

Nun hatte letzte Woche eben diese Fritz!Box, die als Extender dient, eine Fehler, wodurch keines der angeschlossenen Geräte Zugang zum Internet bekam.

Vermutlich hatte sich beim Aktualisieren des OS der Box eine Einstellung geändert.

Ich habe mich daraufhin auf die Box eingeloggt, um die Einstellungen zu prüfen.
Was ich jedoch nicht bemerkt habe war, dass es die Fritz!Box war, die für den Internetanschluss verantwortlich ist.

Ich war also zunächst überglücklich, als ich den vermeintlichen Fehler entdeckte. „Mensch die Box läuft ja auf Router- und nicht Repeater-Betrieb.“

Voller Freude, den Fehler so schnell gefunden zu haben änderte ich die Einstellungen. Box also auf WLAN Repeater und IP-Bezug auf DHCP umgestellt … Gespeichert und … oh shit … warum ist meine Netzwerkverbindung auf einmal getrennt?

Naja wie soll ich sagen beim Blick in die Adressleiste wurde mir klar, was ich da gerade verzapft hatte.

Ich versuchte mich erneut auf die Box einzuwählen, um die Konfiguration wieder rückgängig zu machen, doch naja die Box wartete ja auf einen DHCP Server, um eine Adresse zu bekommen.
Auch das Umstellen der 2. Box auf DHCP Betrieb brachte keine Lösung.

Ich stellte mich schon langsam darauf ein, das komplette Netzwerk und den Internetzugang mitsamt aller VOIP Telefonnummern neu konfigurieren zu dürfen.
Bei der Suche nach dem Vorgehen zum Zurücksetzen der Box auf Werkseinstellungen stolperte ich aber zum Glück über eine interessante Information.

AVM hat in die Boxen eine Hintertür eingebaut. Eine Notfall IP, über die auf die Box zugreifen kann, wenn die Box selbst keine Adresse zugewiesen bekommt.

AVM ich liebe euch dafür!

Sollte euch also ein ähnliches Missgeschick passiert sein, versucht mal eure Box über 169.254.1.1 zu erreichen.

Mir hat es auf jeden Fall viel Arbeit erspart!

Viel Erfolg.

Nvidia: Der neue nvenc Codec

Nvidia: Der neue nvenc Codec

Ich habe gestern mal den neuen nvenc Codec beim Streamen getestet und muss sagen, dass ich begeistert bin.

Bislang stand sich der nvenc Codec ja nicht unbedingt für gute Bildqualität und war daher nur für Streamer mit schwacher CPU zu empfehlen.

Doch diese Tatsache hat sich nun geändert. Der neue nvenc Codec liefert ein absolut brillantes Bild und entlastet dabei massiv die CPU, was grade bei CPU-lastigen Spielen sehr angenehm ist.

Für ein angenehmes Streamen ist dabei nichtmal eine GTX 1080 notwendig. Ich konnte gestern Battlefield V, mit einer GTX 1070, bei weitestgehend maximalen Einstellungen, ohne merkbare Einbußen streamen.

Während meine CPU mit dem x264 Codec stellenweise durchaus merkliche Spitzen aufzeigte, lief gestern alles absolut entspannt ab.

Also jeder, der keinen dicken Streming-PC zuhause stehen hat und dessen Hardware sich im mittleren Segment bewegt, der sollte den neuen nvenc Codec mal testen.
Zu beachten ist nur, dass der neue Codec derzeit noch nicht in einer Releaseversion von OBS vorhanden ist. Momentan muss man noch den Release Candidate 2 manuell installieren.

https://github.com/obsproject/obs-studio/releases/tag/23.0.0-rc2

Ich gehe aber mal davon aus, dass der Release der neuen Version von OBS nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.

Es würde mich mal interessieren, welche Erfahrungen ihr mit dem Codec gemacht habt. Schreibt mir einfach eure Meinungen in die Kommentare.

ATLAS: Guide für eigene Bilder auf Flaggen und Segeln

ATLAS: Guide für eigene Bilder auf Flaggen und Segeln

Ich habe in den vergangenen Tagen in diversen Foren und Discordservern die Frage gelesen, wie man denn nun eigene Bilder auf Flaggen und Segel bekommt.

Viele schlaue Stimmen schreien dann direkt, man solle googlen, wie es in ARK funktioniert.
Stimmt, es ist ähnlich, aber eben nicht gleich.

Auch ATLAS verwendet analog zu ARK das Format .pnt für diese Bilder. Man benötigt also einen Konverter.
Genau hier ist die Schwierigkeit. ARK ist schon ein lange bestehendes Spiel. Alle von mir gefundenen Konverter, die normale Bildformate in .pnt wandeln, haben die din ARK bemalbaren Gegenstände als Vorlagen enthalten. Diese passen allerdings nicht auf die Segel eines Schiffs in ATLAS.

Doch woher weiß ich nun, wie das in ATLAS funktioniert?

Ich habe habe mich vor einigen Tagen mit dieser Frage beschäftigt und eine (für mich) gut funktionierende Lösung gefunden.

Zu Beginn muss man sagen, dass die ATLAS Vorlage der Segel aus einem Bild mit den Maßen 256×256 Pixel besteht.
Jedes Segel nutzt einen anderen Bereich dieser Vorlage.

Wir müssen nun also herausfinden, welcher Bereich von dem zu bemalenden Segel genutzt wird.

Wer es bequemer haben möchte, kann auch gerne mein Videotutorial schauen:

Schritt 1: Erstellen einer eigenen Vorlage

Unser künstlerisches Werk beginnen wir im Spiel. Hier nehmen wir uns zunächst das Schiff der Wahl, einen Pinsel und ein paar Flaschen einer beliebigen Farbe zur Hand.
Je nach Größe des Segels sind hier einige Flaschen Farbe nötig, also nicht zu geizig sein.

Wir begeben uns über den Pinsel in den Bemalmodus des Segels.
Hier grundieren wir das komplette Segel mit dem Pinsel. Das Drücken der Shift Taste ist zu empfehlen.
ACHTUNG! Wir müssen das Segel BEMALEN! Die Füllfunktion mit den Bereichen auf der linken Seite funktioniert zum Erstellen einer Vorlage nicht!

Auch ist es zu Empfehlen das Segel wirklich nahezu lückenlos zu bemalen, um eventuell freie Flächen in der Vorlage gut sehen zu können.

Nun speichern wir unsere Kreation im Spiel ab. Als Name empfehle ich den Namen des Segels sowie das Wort Vorlage, um die Vorlage später leichter identifizieren und immer wieder nutzen zu können (Bsp.: VorlSmallHandl).
Die Anzahl der Zeichen ist hier allerdings begrenzt.

Schritt 2: Das Konvertieren in ein normales Bildformat

An dieser Stelle kommen tatsächlich ARK Elemente zum Tragen. Es gibt diverse Konverter für ARK, die aus dem .pnt File eine normales Bild wie .png oder .jpg machen, dass wir dann bearbeiten können.

Ich nutze an dieser Stelle eigentlich immer den ARK BMP Converter von 8BitPineapple.

Das .pnt File befindet sich übrigens unter [Steaminstallatinsverzeichnis]/SteamApps/common/ATLAS/ShooterGame/saved/MyPaintings.

Schritt 3: Das Bearbeiten

Ich nutze zum Bearbeiten immer das Freeware Tool GIMP, da man hier sehr einfach mehrere Ebenen für ein Bild anlegen kann, denn man möchte ja nicht zwingend die eben eingefügte Farbe immer als Hintergrund. Mein Guide bezieht sich daher auf die nutzung von GIMP. Wenn ihr ein anderes Tool nutzt, müsst ihr vielleicht selbst etwas tüfteln.

Aber nun Schritt für Schritt.

Nach dem Öffnen des Konvertierten Bildes sollte man eigentlich ein 256×256 Pixel großes Bild vor sich haben, auf dem irgendwo der eben ausgemalte Bereich des Segels zu erkennen ist.

Nun öffne ich das Bild, das ich auf das Segel einfügen möchte und passe es von der Größe an, dass es auf den gewünschten, ausgemalten Bereich passt.

Ich kopiere das Bild und füge es in die Segel Vorlage ein. Hier aber wie gesagt als neue Ebene!

Nun blende ich die Ebene mit dem grundierten Segel aus und sehe nur noch mein gewünschtes Bild an der richtigen Stelle auf der Vorlage.

Diese wird nun unter neuem Namen exportiert.

Schritt 4: Das zurück Konvertieren

Nun haben wir eine Segelvorlage in einem normalen Bildformat, müssen dieses aber wieder in .pnt wandeln.
Das wird auf die gleiche Art gemacht, wie vorhin das Wandeln in .png.

Bei der konvertierten .pnt Datei muss man nun darauf achten, dass der Dateiname richtig ist.
Der Dateiname muss der ursprünglichen Vorlage in allem hinter dem ersten Unterstrich ( _ ) genau entsprechen. Allein der Name vor dem ersten Unterstrich kann angepasst werden.

Stimmt der Dateiname nicht, erscheint das Bild nicht im Spiel.

Schritt 4: Bemalen und freuen

Hat man nun alles richtig gemacht, sollte man, wenn man wieder mit dem Pinsel in den Kreativmodus des Segels geht, die eben erstellte Vorlage mit dem gewünschten Bild laden können.

Ein Neustart des Spiels ins an keiner Stelle nötig. Alles wird direkt geladen.

Was man allerdings wissen sollte ist, dass das Bild in eine Art Pixelmodus gewandelt wird. Hat man ein Bild mit sehr feinen Konturen gewählt, könnte das im Spiel durchaus etwas komisch aussehen.
Hier muss man einfach etwas experimentieren.

Auch sind für das Laden der Grafik oftmals sehr viele, verschiedene Farben notwendig.

Ich hoffe mein Guide ist verständlich. Fragen können in den Kommentaren gerne gestellt werden.

Ich wünsche euch viel Spaß mit euren Kreationen und freue mich auf viele kreative Segel in Zukunft.

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