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Pi-Hole: Was ist das eigentlich?

Pi-Hole: Was ist das eigentlich?

Ich habe hier auf meinem Blog schon mehrere Themen zum Pi-Hole verfasst. Wie man ein Pi-Hole installiert, wie man es in eine Fritz!Box richtig einbindet, aber noch nie was es eigentlich ist.

Daher hier mal eine kurze Beschreibung und die Vorteile, die es mit sich bringt.

Man könnte jetzt ganz schlicht sagen, dass ein Pi-Hole nur ein Werbeblocker ist, aber in meinen Augen ist es mehr.
Nehmen wir das sehr weit verbreitete Browserplugin AdBlock als beispiel, welches auch Werbebanner von Webseiten entfernt.
Genau das macht ein Pi-Hole auch, was aber in meinen Augen nur ein netter Nebeneffekt des Gadgets ist.

Zunächst muss man verstehen, wie das Tool funktioniert. Wenn man eine URL in den Browser eingibt, stellt dieser Über die Internetleitung eine Anfrage an einen DNS Server (domain name system). Das ist vergleichbar mit einer Adressliste des gesamten Internet. Hier ist registriert, welche Domain (www.[…].de) auf welche Server-IP geleitet werden muss.

Genau hier schalten wir nun unser Gadget dazwischen. Prinzipiell ist ein Pi-Hole ein Filter. Wird also nun über den Browser eine DNS-Anfrage gesendet, sei es über die Eingabe einer URL oder über ein in der Seite eingebundenes Werbebanner, schaut unser Pi-Hole, ob sich diese Adresse in der Sperrliste befindet.
Ist das der Fall, wird das Ziel der entsprechenden Adresse nicht geladen.

Genau hier haben wir den Vorteil zum Browserplugin. Dieses Plugin blockiert nur Adressen, die über die Seite selbst geladen werden (wie Werbebanner), nicht aber die Seite selbst.

Beim Pi-Hole werden durchaus auch gesamte Seiten gesperrt, die es irgendwie auf die Sperrliste geschafft haben. Somit bietet das Gadget auch einen (gewissen) Schutz vor Phishing- und Betrugsseiten. Auch werden viele Übertragungen von Software Telemetrie blockiert.

Ebenso wirkt das Tool auf alle, im Netzwerk angeschlossenen Geräten Sei es PC, Laptop, Tablet oder Handy, ohne auf jedem Gerät einen eigenen Werbeblocker installieren zu müssen.

Auch bietet das Gadget ein übersichtliches Webinterface, über das man Statistiken einsehen kann. Ebenso lassen sich hier Adressen manuell sperren bzw. freigeben.

Wer sich also dafür interessiert, kann gerne meine weiterführenden Posts hierzu durchlesen.

Pi-Hole: Was brauche ich und wie richte ich das ein?

Pi-Hole: Adblocker als DNS-Server auf der Fritzbox einrichten

Pi-Hole: Erneute Fehler beim Updaten

Pi-Hole: Erneute Fehler beim Updaten

Soeben hatte ich beim Updaten des Pi-Hole erneut diverse Fehler. zunächst hatte ich folgende Fehlermeldung in der Konsole:

fatal: cannot exec 'git-remote-https': Die Struktur muss bereinigt werden

Eine Suche im Internet nach diesem Fehler verlief überraschender Weise ohne nennenswerte Ergebnisse. Ich probierte also selbst etwas herum und beschloss schließlich die Pi über sudo reboot neu zu starten in der Hoffnung, dass der Fehler dadurch behoben wird.

Nachdem der Pi wieder lief führte ich voller Hoffnung erneut den Befehl pihole -up aus, musste jedoch feststellen, dass das Update immer noch nicht lief.
Jedoch hatte sich  der Fehler verändert. Nun durfte ich folgende Meldung lesen:

fatal: Unable to find remote helper for 'https'

Erneut verlief die Suche nicht sonderlich zufriedenstellend.

Der Fehler musste offensichtlich von git verursacht werden. Also beschloss ich einfach mal git neu zu installieren. Ein Versuch war es schließlich wert.
Gesagt, getan, die Befehle

sudo apt-get remove git

und

sudo apt-get install git

waren schnell getippt und ausgeführt und siehe da, das Update des Pi-Hole verlief nun komplett ohne Fehler.

Manchmal kann die Lösung so einfach sein.

Pi-Hole: Update auf Version 3.3 nicht möglich

Pi-Hole: Update auf Version 3.3 nicht möglich

Scheinbar hat sich bei der letzten Version des Pi-Holes ein Bug im Updater eingeschlichen.
Mir wurde bei Version 3.2 ständig der Hinweis „update available“ eingeblendet. Habe ich dann jedoch den Befehl pihole -up ausgeführt, was ja prinzipiell die Software updaten soll, wurde mir alles als „up to date“ bezeichnet.

Ich habe also mal wieder ein ganzes Weilchen das Internet bemüht, bis ich den Hinweis auf diesen Bug gefunden habe.
Glücklicherweise wurde gleich eine Lösungsmöglichkeit mitgeliefert, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Man wählt sich wie gewohnt auf das Terminal des Pi ein und führt anschließend folgende Befehle aus:

/etc/.pihole
sudo git fetch --tags
pihole -r

Der letzte Befehl startet die Reparaturfunktion des Pi-Holes. Hier wählt man Reparieren aus, nicht rekonfigurieren.
Es laufen nun einige Prüfungen durch. Ist dies abgeschlossen sollte das Pi-Hole auf der aktuellen Version 3.3 sein bzw. diese auch korrekt anzeigen ohne den Update Hinweis.

Pi-Hole: Update

Pi-Hole: Update

Der Pi-Hole Adblocker hat ein Update bekommen. Ich habe den Adblocker derzeit auf einem Raspberry Pi 3b sowie einem Ubuntu Server laufen.
Beide Systeme hatten Probleme mit dem automatischen Update. Es wurde einfach nicht durchgeführt.

Wer ebenso dieses Problem hat, der kann das Update auch manuell anstoßen. Hierfür einfach mit dem SSH-Client der Wahl auf das entsprechende System einwählen und den Befehl:

sudo pihole -up

ausführen. Bei meinem Ubuntu Server lief das problemlos. Bei meinem Raspberry Pi 3b wollte allerdings der Pi-Hole FTL nicht starten.
Dies lies sich beheben indem ich erneut den Befehl zur Installation

curl -sSL https://install.pi-hole.net | bash

eingegeben habe. Hier wurde mir dann die Option „Update“ angeboten. Nach dem erneuten Durchlauf des Updates wurde auch Pi-Hole FTL gestartet.

Besonders schön finde ich in der neuen Version, dass man nun die Verwaltung der Sperrlisten direkt über das Webinterface durchführen kann und nicht mehr die Datei manuell editieren muss.
Ebenso werden nun die letzten 25 Stunden in der Statistik der geblockten Querys angezeigt. Sie wird also nicht mehr um 0 Uhr zurückgesetzt.

Pi-Hole: Adblocker als DNS-Server auf der Fritzbox einrichten

Pi-Hole: Adblocker als DNS-Server auf der Fritzbox einrichten

  • Ihr habt euren Pi-hole Adblocker als DNS-Server in euer Heimnetz eingefügt?
  • Der Seitenaufbau diverser Seiten hat sich dadurch enorm verschlechtert?
  • Die Seite wird scheinbar erst nach einem Timeout aufgebaut?

Dann habt ihr vermutlich den gleichen Fehler gemacht, wie ich zunächst.

Ich hatte eben diese Phänomene nach dem Einbinden des Pi-hole in mein Heimnetz. Der Zähler der Querys war Tag für Tag jenseits der 30.000. Der Anteil der geblockten Querys lag bei +/- 60%.
Das alles machte mich doch recht stutzig. Allein die Anzahl der Anfragen konnte schon nicht stimmen. Daraufhin habe ich mir meine Konfiguration auf der Fritzbox noch einmal angeschaut.
Nach einiger Zeit habe ich dann den Fehler gefunden.

Ich hatte den offensichtlichsten, aber falschen DNS-Server gesetzt. Ich dachte mir „Naja sind ja Internetanfragen, also setze ich den Pi-hole einfach mal als Internet DNS-Server:

Genau an dieser Stelle unter „Internet – Zugangsdaten – DNS-Server“ ist es jedoch falsch!

Ich bin jetzt kein Fachmann, aber hier scheint eine Art Schleife zu entstehen, die Anfragen eine gewisse Zeit zwischen Pi-hole und Router im Kreis schickt, bis es letztlich zum Timeout kommt. Dadurch wird der Seitenaufbau zum Teil erheblich verzögert.

Die richtige Einbindung ist unter „Heimnetz – Heimnetzübersicht –  Netzwerkeinstellungen. Dann rechts den Button „IPv4 Adressen“ drücken.

Anschließend gibt man an dieser Stelle die IP des Pi-hole unter „Lokaler DNS-Server“ ein. Dann klappt es auch wieder mit dem schnellen Seitenaufbau. 😉😀

Ein Tutorial zur Einrichtung eines PiHole gibt es hier:

Pi-Hole: Was brauche ich und wie richte ich das ein?

Pi-hole: Der Hardware Werbeblocker

Pi-hole: Der Hardware Werbeblocker

An dieser Stelle möchte ich euch eine in meinen Augen sehr nützliches Gadget für das eigene Netzwerk vorstellen.

Wer kennt das Problem nicht, man ruft eine Seite im Internet auf und überall fängt es an zu blinken und blitzen, nervige Popups, die den gesamten Content verdecken öffnen sich und stellenweise gehen sogar vertonte Werbebanner auf.

All das kann mit einer kleinen Investition weitestgehend der Vergangenheit angehören und das ohne dass man jeden PC selbst schützen muss. Auch Werbebanner in Apps auf dem Handy verschwinden dadurch, solange sich dieses im Netzwerk befindet.

Der Schlüssel dazu nennt sich Pi-hole. Eine nette kleine Anwendung, die sich kostenlos auf dem Raspberry Pi installieren lässt. Damit lässt sich für ein paar Euro ein erstklassiger Werbeblocker für das komplette Netzwerk einrichten.

Was braucht man?

  • Raspberry Pi (Ich empfehle das Modell 3B) / ca. 40 €
  • Netzteil 5V 2-3 A / ca. 10€
  • günstiges Gehäuse / ca. 6-7 €
  • Micro SD Karte (8 oder 16 GB sind mehr als ausreichend) / 5-10 €
  • Linux basierendes Betriebssystem (z. B. Raspbian Jessie Lite) / 0 €
  • Pi-Hole Software / 0 €
  • etwas Zeit für die Einrichtung und Konfiguration

Nach der Einrichtung setzt man im Router das Pi-Hole dann als Standard DNS-Server und schon sind alle im Netzwerk befindlichen Geräte nach einem Neustart, für ca 60-70 € Hardwarekosten, werbefrei.

Hier noch zwei nützliche Videos zum Pi-Hole:

Anpassung der Listen von denen die Werbedomains bezogen werden:

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