Satisfactory: Meine Zusammenfassung des Alpha Wochenendes

Satisfactory: Meine Zusammenfassung des Alpha Wochenendes

Satisfactory erfährt ja derzeit einen massiven Hype, doch ist dieser auch gerechtfertigt?

Die Early Access Version wurde ja mit einem Preis von 29,99 € angekündigt, was prinzipiell für einen Early Access Titel durchaus hapig ist. Ist es diesen Preis wirklich wert?

Mit diesen Fragen im Hinterkopf bin ich das letzte Wochenende in den kurzen Alphatest gestartet.

Ich habe das Spiel sowohl im Single, als auch im Multiplayer getestet.

In beiden Modi konnte das Spiel im Bereich Peroformance absolut punkten. Wir haben keinerlei Frameeinbrüche oder Lags feststellen können.

Einzig ein paar Bugs sind aufgefallen, die zwar spielerisch nicht gravierend, aber für einen Spieler, der Wert aufs Detail legt, wie ich einer bin, durchaus negativ aufgefallen sind.

So ist es sehr schwer verschiedene Produktionsgebäude schön parallel zu stellen, da sich die Gebäude nur frei Hand platzieren lassen und dabei keinerlei Raster haben.
Hier wäre eine Art Einrast-Funktion an bereits bestehende Gebäude wünschenswert. Vielleicht über einen Hotkey getriggert.

ERGÄNZUNG:
In der Alpha hatte ich mich nicht mit dem Bau der Foundations beschäftigt. Baut man diese und setzt darauf dann die Maschinen, hat man ein Raster und kann die Gegenstände recht leicht anordnen.
Somit hat sich dieser Kritikpunkt quasi erübrigt.

Auch das Verlegen der Förderbänder muss noch optimiert werden. So glitchen diese bei Kanten und Hügeln gerne mal durch den Boden und lassen sich auch durch im Gelände liegende Felsen nicht stören.
Das beeinflusst zwar nicht den Spielfluss, ist für den Perfektionisten allerdings unschön anzusehen.

Im Multiplayer müsste zudem die Werkbank überarbeitet werden, denn folgende Problematik hat sich aufgezeigt:

Ich habe die Partie gehostet. War mein Mitspieler aktiv an der Werkbank, so wurde sie mir als „occupied“, also belegt angezeigt, was ja auch richtig war. Nehmen wir aber nun das andere Szenario, dass ich gerade am Craften war, so konnte mein Mitspieler problemlos auf die Werkbank zugreifen, was zur Folge hatte, dass sie für mich gesperrt wurde.
Das war durchaus nervig ab und an.

Das waren nun aber die gravierendsten Fehler, die uns aufgefallen sind.

Abgesehen davon Ist Satisfactory der Traum eines jeden Fans von Factorio. Denn wer hat es sich damals nicht gewünscht seine Fabriken und Bauten mal aus einer anderen Perspektive sehen zu können.

Jedoch glaube ich dass das Spiel, wenn es einmal die Komplexität von Factorio erreichen sollte, durchaus unübersichtlich werden könnte.
Das ist allerdings nur ein Gefühl meinerseits und beruht auf keinerlei Fakten.

Ist Satisfactory den Preis von 29,99 € also wert?

Definitiv JA! Jeder, der auf diese Art von Spiel steht, sollte zugreifen. Die Steuerung war auch für Anfänger sofort verständlich.

Der Bau von Produktionsketten ist fast selbsterklärend. Man findet also problemlos in das Spiel hinein.
Mein Mitspieler war ein kompletter Neueinsteiger, der auch keine Factorio Kenntnisse hatte und er fand sich sehr schnell in Satisfactory zurecht.

Ein sehr gut umgesetztes Spiel, dass sich auch für Quereinsteiger auf jeden Fall lohnen wird

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